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Als hätte man nicht schon genug Probleme in Deutschland mit einer eventuellen Facebook - Schufa Kooperation die angeblich die Medien überrascht hat, kommt nun auch wieder einmal das gute alte Urheberrecht um die Ecke und will anerkannt werden. Und ganz leise, ohne dass es jemand merkt, entstehen in der Eurokrise die ersten Gerüchte, das die Deutsche Mark zurückkommt und somit internationales Kapital in Deutschland zusammenläuft und damit das Ende des Dollars einläutet.

Donald Trump ist kein Betriebsunfall der amerikanischen Geschichte.
Foto: History in HD

Zersetzend

Aber nun einmal ehrlich, die Schufa Krise ist beseitigt. Ein Aufschrei in Medien, Öffentlichkeit und natürlich zum Schluss auch in der Politik, hat dafür gesorgt, dass dem Projekt der Teppich unterm Boden weggezogen wurde. Schnell einfach und schmerzlos. Das Volk spricht! Ob es damit aber nun, trotz des Ausstieges des renommierten Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts, wirklich beendet ist, sei erst einmal dahingestellt, denn die Schufa ist keine öffentliche Einrichtung und kann ohne Aufsicht, genau wie jedes andere wirtschaftlich orientierte Unternehmen sich Daten beschaffen wie sie möchte, solange sie sich im Rahmen der Datenschutz Gesetzgebung bewegt.

Eine ganz andere Diskussion über eine ganz andere Gesetzgebung, nämlich die des Urheberschutzes, ist in den letzten Wochen immer wieder mal hochgekocht. Offensichtlich soll daran gerüttelt und geschüttelt werden, an diesem, der letzten Bollwerke gegen die Piraten. Wie auch im Datenschutz haben wir im Urheberschutz wunderbare Gesetzgebungen, die eigentlich ausreichend sein müssten um die Interessen jeglichen Urhebers zu schützen. Die Problematik besteht nicht in der Gesetzgebung, sondern in den Verträgen welche Urheber mit Dritten machen. Diese Verträge mit Dritten beschneiden weitestgehend die Rechte des Urhebers an dem durch die Gesetzgebung geschütztem Material gegen die Zahlung von Geld oder anderen Werten. Dies hört sich nach einem fairen Verfahren an. Der eine möchte etwas, der andere hat etwas, und Geld wechselt die Taschen. Wie die Details sind ist nun nicht Sache des Gesetzgebers, sondern Sache der beiden Vertragsparteien. Und wenn ein Autor oder Fotograph sein Material bei Facebook oder ähnlichen Diensten veröffentlicht, tut er das unter den Bestimmungen eines Vertrages den er gemacht hat als den Nutzungsbedingungen zugestimmt wurden. Nun kann man dann nachher aber nicht kommen, und den Nutzen den es bringt, Informationen im Internet zu veröffentlichen, zu ignorieren und diese Medien zu verteufeln.

Soziale Netzwerke bieten eine Dienstleistung an, genau wie Google, Bing und all die anderen Suchmaschinen. Hierfür erwarten sie eine Gegenleistung, und diese heißt Informationen und die Rechte an diesen Informationen. Wer dies nicht mag, muss sie ja nicht nutzen. Wenn jemand seine 15 Minuten Ruhm haben möchte, dreht er ein verrücktes Video und geht zu YouTube. Wenn jemand unheimlich viele Leute schnell und unkompliziert kennen lernen möchte oder sonst kein soziales Leben hat, geht es zu Facebook und Konsorten. Wenn ich als Urheber aber das Urheberrecht nicht durch Nutzungsbedingungen ausschalten möchte, bleibt mir nur die eine Wahl, es selbst zu machen. Ich müsste mir dann einfach einen Server mieten, eine Internetseite basteln, und mein urheberrechtlich geschütztes Material veröffentlichen. Sollte dann jemand etwas mit meinem Material machen, dem ich nicht zugestimmt habe, kann ich klagen und mit der vollen Wucht der deutschen Gesetzgebung den Übeltäter jagen. Allerdings, müsste man dann natürlich auch erst einmal im Internet gefunden werden von diesen bösen Menschen die nur das Urheberrecht vergewaltigen möchten.

Die Münze hat immer zwei Seiten und mit Rechten kommen auch Pflichten. Es ist klar, dass heutzutage viele Autoren und Fotographen, die hier nun stellvertretend für alle Kreativen genannt werden, teilweise mit Verträgen, durch Medienkonzerne bis auf Blut ausgesaugt werden. Dieses ist aber nicht das Problem des Gesetzgebers, sondern der Vertragsparteien, und diese ist recht einfach. Einzigartiges Material wird gut bezahlt, alles was darunter kommt nimmt mit zunehmender Austauschbarkeit ab. Es ist eben eine freie Marktwirtschaft. Bin ich einzigartig und habe keine Konkurrenz, diktiere ich die Regeln. Gibt es Konkurrenz, muss ich mehr leisten, oder weniger akzeptieren.

Ach ja, und die Deutsche Mark kommt zurück und wird somit alle Kapitalanleger in der Welt dazu zu bewegen ihre Investitionen in Deutschland zu tätigen. Denn im Vergleich zu anderen Währungen ist die Deutsche Mark so aufnahmefähig, dass das Ende des US Dollars eingeläutet werden könnte. Made in Germany is back.

 

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