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Der ehemalige BDI-Chef und frühere Vize-Vorsitzende der AfD, Hans-Olaf Henkel, warnt im WDR-Magazin "Westpol" vor einem Rechtsruck seiner ehemaligen Partei. Die AfD, aus der er im Juli dieses Jahres ausgetreten ist, sei mittlerweile zu einer "NDP light" geworden.

Trump hat viel stärker als alle seine Vorgänger versucht, das ganze politische System auf sich selbst auszurichten und normale Verfahren zu umgehen oder auszuhebeln.
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Brandstifter im Weißen Haus

Ich mache mir schon Sorgen, denn ich darf daran erinnern, dass ich mit Herzblut für diese neue Partei gekämpft habe. Es macht mir Kummer, dass ich mitgeholfen habe, ein richtiges Monster zu erschaffen", so Henkel im WDR.

Hans-Olaf Henkel war bis April 2015 stellvertretender Vorsitzender der AfD und ist 2014 für die Partei ins Europaparlament gewählt worden, dem er bis heute angehört.

Das WDR-Magazin "Westpol" hat mit mehreren ehemaligen Parteimitgliedern gesprochen, die der AfD eine eindeutig rechtsextreme Haltung vorwerfen. Fremdenfeindliche und volksverhetzende Äußerungen nähmen in der Partei zu.

Auf einer AfD-Veranstaltung in Euskirchen in der vergangenen Woche äußerte ein Teilnehmer auf die Frage, was man mit den Flüchtlingen tun solle, wenn sie sich nicht zurück schicken lassen?: "Man muss sich nur an den zweiten Weltkrieg erinnern, an unsere eigene Geschichte. Was haben wir denn da mit den Juden gemacht? Da gab es doch auch Möglichkeiten. Was anderes wird bald gar nicht mehr möglich sein. Die Flüchtlinge gehen ja nicht freiwillig." Dem WDR-Magazin "Westpol" wurde Videomaterial der AfD-Veranstaltung zugespielt.



Quelle: ots / WDR-Magazin "Westpol" (Sonntag, 08.11.2015, 19.30 bis 20.00 Uhr)


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