Angela Merkel
Angela Merkel Foto: European People's Party / Flickr (CC BY 2.0)
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Die AfD hat ihren Platz gefunden. Acht Landtage besetzt sie. Das ist nicht wegzuwischen - schon gar nicht nach diesem Raketenstart in Sachsen-Anhalt.

Gezielte Abgleiche hätten stattfinden müssen, wenn man sich ein Bild von den rechtsterroristischen Strukturen im Bezirk machen will.
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Eurokritiker-Partei? Geschenkt. Die Flüchtlingskrise war für die AfD der Türöffner in die Wohnzimmer derer, die schon lange auf der Suche nach Antworten gewesen sind: Wer kommt da zu uns? Wie viele Flüchtlinge werden es sein? Was kommt bei der Integration auf uns zu?

Es ist mitnichten so, dass die AfD darauf eine akzeptable Antwort gibt. Aber sie führt deutlich vor Augen, dass die etablierten Parteien es bisher nicht vermochten, diese Fragen aus der bürgerlichen Mitte heraus zufriedenstellend zu klären. Die Kanzlerin sagt "Wir schaffen das" - vergisst aber, zu erklären, wie das passieren soll. Sicher: Angela Merkel hat in der Vergangenheit Maßnahmen aufgezeigt, die zur Begrenzung der Zuwanderung geeignet sind, es aber nicht vermocht, den Leuten im Land ihren Weg der europäischen Lösung verständlich zu machen.

Die AfD ist in der komfortablen Lage, dass sie keine Lösungen liefern muss - ein Problem zu beschreiben reicht ihr derzeit. Noch!

Wenn die Flüchtlingskrise gelöst ist, wird die AfD zeigen müssen, was in ihr steckt. Wie steht sie zur Stärkung des ländlichen Raumes?

Woher kommt schnelles Internet auf dem Dorf? Wie sollen Kita-Plätze finanziert werden? Themen, die in allen Ländern relevant sind, aber in diesem Wahlkampf zurückstecken mussten. Die etablierten Parteien müssen zusehen, dass sie diese Themen wieder in den Fokus rücken.

Solange die Kanzlerin aber nicht mit verständlicher Sprache vornweg geht und auch Lösungen präsentiert, werden ihr die Problembeschreiber von der AfD weiter das Leben schwer machen.



Quelle: ots/Thüringische Landeszeitung


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