Julia Klöckner
Julia Klöckner Foto: G20 Argentina / CC BY 2.0 (via Flickr)
 1-2 Minuten Lesezeit  268 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Jetzt kann sie endlich kommen, die Lebensmittel-Ampel. Was die Konzerne Hand in Hand mit der zuständigen Ministerin Julia Klöckner (CDU) lange verhindert haben, findet nun doch den Weg ins Supermarkt-Regal: Die Nährwert-Kennzeichnung nach dem Vorbild des französischen Nutri-Score-Modells, gut sichtbar auf der Vorderseite der Verpackung. Eine Ampel mit fünf Stufen ist geplant, von dunkelgrün (sehr empfehlenswert) bis knallrot (ungesund). Das Ganze geschieht nur auf freiwilliger Basis, aber immerhin.

Falls sich die Pandemie verschärft, wäre NRW schlechter als einige andere Bundesländer vorbereitet, großflächig auf digital unterstütztes Homeschooling umzusteigen.
Foto: Markus Trier

NRW für Schulstart nicht gut vorbereitet

Über die Frage, wie der Gehalt an Fett, Salz und Zucker bei verarbeiteten Lebensmitteln gekennzeichnet werden soll, wird in Europa seit Jahren gestritten. EU-weit verpflichtend ist bislang nur eine Nährwert-Tabelle auf der Rückseite der Verpackung. Die Zahlen sind meist klein gedruckt und sagen nichts darüber aus, ob der Gehalt an Fett, Zucker und Salz als hoch, mittel oder niedrig bewertet werden kann. Ärzteverbände, Krankenkassen und Verbraucherorganisationen fordern schon lange Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht. Die leicht verständliche Nutri-Score-Ampel könnte dabei auch hierzulande sehr hilfreich sein. Die Erfahrungen in Frankreich und vielen anderen EU-Ländern sind sehr positiv.

Obwohl alle Fakten längst bekannt waren, setzte Klöckner im Mai dieses Jahres eine weitere Verbraucherbefragung durch. Vier Modelle standen zur Auswahl. Das war reine Zeit- und Geldverschwendung, weil Nutri-Score den anderen überlegen ist. Trotzdem lehnt die deutsche Ernährungswirtschaft die Ampel ab. Eine farbliche Bewertung der Lebensmittel helfe dem Verbraucher nicht weiter, ob sich jemand gesund oder ungesund ernähre, hänge von ganz vielen Faktoren ab. Das stimmt. Oft kommt es auf die Menge an. Trotzdem bietet die Ampel eine rasche Orientierung, was in den Einkaufswagen sollte und was besser nicht.



Quelle: ots/Westdeutsche Zeitung
#mehrGesellschaft
Beim Netto-Vergleich liegen die Altersbezüge der freien Berufe aber noch immer 1,8-mal so hoch wie die durchschnittliche gesetzliche Rente.
Foto: pasja1000

Renten aus Versorgungswerken doppelt so hoch wie gesetzliche Renten

Die Altersrente der Versorgungswerke freier Berufe wie Ärzte, Apotheker, Notare oder Rechtsanwälte liegt mehr als doppelt so hoch wie die Altersrente gesetzlich Versicherter. Zahlten die...
Die Realität dagegen: Brandenburg und Sachsen gehören, was den Anteil der Erstgeimpften gegen Corona angeht, zu den Schlusslichtern in Deutschland.
Foto: WorldInMyEyes

Das dauert noch

Geimpfte können trotz Corona-Beschränkungen wieder mehr Freiheit genießen: Einkaufen oder Essen gehen zum Beispiel oder einen Kurzurlaub antreten. Das ist die Verheißung. Die Realität dagegen:...
Man hätte das viel früher vorbereiten können und müssen", sagte Landsberg
Foto: Alfred Derks

Lockerungen für Geimpfte bundeseinheitlich regeln

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, drängt auf bundeseinheitliche Regelungen im Umgang mit Geimpften. "Die Aufhebung von Einschränkungen für bereits geimpfte...
Back To Top