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Sigmar Gabriel und ein Jahr Pegida

Foto: Arne Müseler / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Meinung
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Sigmar Gabriel und ein Jahr Pegida

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Sigmar Gabriel ist ein gutes Beispiel. Leider für nichts Gutes. Der SPD-Chef steht - natürlich nicht allein, aber doch sehr weit vorne - für die politischen Fehler, die die Pegida-Bewegung in nur einem Jahr unkontrollierbar und lebensgefährlich gemacht haben.

Als es losging mit den »islamkritischen« Aufmärschen in Dresden, wurde gewarnt, dass sich dort Rassisten, Antisemiten, Nazis und Hooligans tummeln. Doch statt konsequenter Kritik an den Hetzern folgte konsequentes Kuscheln mit ihnen. Mittendrin beim Dialog (wenn auch als zuhörende Privatperson) mit den »besorgten Bürgern«: Sigmar Gabriel.

Dann brannten Flüchtlingsheime, in immer schnellerer Abfolge. Und statt von einem Nazi- und Rassistenproblem zu sprechen, das Deutschland hat, wurde in der angeblichen Flüchtlingskrise nicht etwa mit allen Mitteln gegen die ausführenden und geistigen Brandstifter vorgegangen. Nein, wie zur Bestätigung der Pegida-Forderungen wurde willig und im Eiltempo das Asylrecht verschärft. Mittendrin: Gabriels Sozialdemokraten.

Und nun seine Äußerung nach der Messerattacke in Köln auf die Wahlkandidatin Henriette Reker: »Lange war es nur unanständig, was #AfD und #NPD treiben. Jetzt wird es gefährlich.« Unanständig? Anstachelung zu Mordversuchen? Ernsthaft nur unanständig? Mit Sicherheit nicht! Nasepopeln und sich am Hintern kratzen sind vielleicht unanständig. Was im Namen von Pegida und Co. geschieht, ist potenziell tödlich - und das seit einem Jahr!



Quelle: ots / neues deutschland


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