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Dauerkarten sind an vielen Standorten der Fußball-Bundesliga heiß begehrt. Die Vorteile für den Fan liegen auf der Hand: Die Abos sind im Vergleich zum Einzelticket stark vergünstigt, vor allem aber bieten sie eine Zutrittsgarantie für ausverkaufte Topspiele. Einmal in der Hand, kann das Abo von Saison zu Saison verlängert werden. Das ist bequem und schafft Planungssicherheit. Für die Vereine bietet der jährliche Dauerkartenverkauf eine millionenschwere Einnahmequelle.

Gemeinsam mit einer Riege hochrangiger Purpurträger vom rechten Flügel befeuert Müller Verschwörungstheorien.
Foto: United Nations COVID-19 Response

Der Kardinal und das Virus

Was Vereinen und Fans aber bewusst sein muss: Eine Dauerkarte stellt eine Verpflichtung dar. Jede verkaufte Jahreskarte bedeutet automatisch weniger Tageskarten. Leere Plätze bei offiziell ausverkauften Spielen sind daher ein Schlag ins Gesicht aller potenziellen Stadiongänger ohne Dauerkarte. Am Spieltag unpässlich zu sein ist kein Problem, doch der Weiterverkauf des dann freien Tickets (zum Originalpreis) sollte selbstverständlich sein. Allzu oft passiert genau das nicht.

Eine Kündigung der Dauerkarte durch die Vereine in solchen Fällen ist jedoch keine nachhaltige Lösung. Auch Nachrücker fangen irgendwann an, Spiele zu verpassen. Viel mehr sind die Vereine in der Pflicht: Sie müssen es Fans deutlich erleichtern, ihre Tickets temporär abzugeben. Im US-Sport können Fans dies schon seit Jahren schnell und unkompliziert über zentrale Online-Portale erledigen. Dabei wird die Jahreskarte nach dem Verkauf für das einzelne Spiel gesperrt, der Käufer erhält ein Ersatz-Ticket per E-Mail. So können Tickets noch kurz vor Spielbeginn erworben und genutzt werden. Das System hat sich etabliert.

Die Bundesliga ist davon noch ein Stück entfernt. Zwar bieten immer mehr Vereine einen Online-Zweitmarkt an, doch vielen Fans sind diese Angebote unbekannt oder zu kompliziert. Es ist wie so oft: Bei digitalen Lösungen tut man sich in der Bundesrepublik schwer.



Quelle: ots/Rheinische Post
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