Foto: Alexander von Halem / Flickr CC BY 2.0
 1 Minute Lesezeit  184 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Stellen wir uns vor: Sie sind Zeuge eines Unfalls und wählen die "110" - aber keiner geht ran. So etwas geschieht offenbar gar nicht so selten. Zwar beeilen sich Polizei und Innenministerium mit der Feststellung, dass 10.000 "verlorene" Notrufe mitnichten 10.000-mal versäumte Hilfe bedeuten. Das Bedrückende ist aber, dass niemand weiß, wie oft die Polizei wegen veralteter Telefontechnik nichts von einem wichtigen Ereignis erfährt.

empty alt
Foto: Jacek Rużyczka / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Dauerwelle

Vermutlich reden wir hier nicht über Tausende ernste Fälle in Großstädten wie Köln, Essen oder Bochum, aber vielleicht über Hunderte oder Dutzende. Und jeder ins Leere laufende Notruf ist einer zu viel. Wer die 110 wählt, muss sich rund um die Uhr darauf verlassen können, dass er die Polizei sofort erreicht. Immer und unter allen Umständen.

Dass das Problem seit Jahren bekannt ist, die Lösung immer wieder verschoben wurde, ist nicht hinnehmbar. Heutzutage ist scheinbar alles digitalisiert und vernetzt. Jedes Kind kann Bilder und Botschaften in Sekundenschnelle überallhin schicken. Wie ist es da möglich, dass die Polizei ein Problem damit hat, Notrufe anzunehmen oder automatisch weiterzuleiten? Der Austausch der veralteten Technik ist überfällig.



Quelle: ots/Westdeutsche Allgemeine Zeitung


#mehrGesellschaft
Beim Netto-Vergleich liegen die Altersbezüge der freien Berufe aber noch immer 1,8-mal so hoch wie die durchschnittliche gesetzliche Rente.
Foto: pasja1000

Renten aus Versorgungswerken doppelt so hoch wie gesetzliche Renten

Die Altersrente der Versorgungswerke freier Berufe wie Ärzte, Apotheker, Notare oder Rechtsanwälte liegt mehr als doppelt so hoch wie die Altersrente gesetzlich Versicherter. Zahlten die...
Man hätte das viel früher vorbereiten können und müssen", sagte Landsberg
Foto: Alfred Derks

Lockerungen für Geimpfte bundeseinheitlich regeln

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, drängt auf bundeseinheitliche Regelungen im Umgang mit Geimpften. "Die Aufhebung von Einschränkungen für bereits geimpfte...
Die Realität dagegen: Brandenburg und Sachsen gehören, was den Anteil der Erstgeimpften gegen Corona angeht, zu den Schlusslichtern in Deutschland.
Foto: WorldInMyEyes

Das dauert noch

Geimpfte können trotz Corona-Beschränkungen wieder mehr Freiheit genießen: Einkaufen oder Essen gehen zum Beispiel oder einen Kurzurlaub antreten. Das ist die Verheißung. Die Realität dagegen:...
Back To Top