Foto: Alexander von Halem / Flickr CC BY 2.0
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Stellen wir uns vor: Sie sind Zeuge eines Unfalls und wählen die "110" - aber keiner geht ran. So etwas geschieht offenbar gar nicht so selten. Zwar beeilen sich Polizei und Innenministerium mit der Feststellung, dass 10.000 "verlorene" Notrufe mitnichten 10.000-mal versäumte Hilfe bedeuten. Das Bedrückende ist aber, dass niemand weiß, wie oft die Polizei wegen veralteter Telefontechnik nichts von einem wichtigen Ereignis erfährt.

Die Nato-Erklärung sieht vor, dass die Bündnispartner ihre Verteidigungsausgaben bis zum Jahr 2024 auf zwei Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung steigern.
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Linke kritisieren Aufrüstung in Zeiten der Corona-Krise

Vermutlich reden wir hier nicht über Tausende ernste Fälle in Großstädten wie Köln, Essen oder Bochum, aber vielleicht über Hunderte oder Dutzende. Und jeder ins Leere laufende Notruf ist einer zu viel. Wer die 110 wählt, muss sich rund um die Uhr darauf verlassen können, dass er die Polizei sofort erreicht. Immer und unter allen Umständen.

Dass das Problem seit Jahren bekannt ist, die Lösung immer wieder verschoben wurde, ist nicht hinnehmbar. Heutzutage ist scheinbar alles digitalisiert und vernetzt. Jedes Kind kann Bilder und Botschaften in Sekundenschnelle überallhin schicken. Wie ist es da möglich, dass die Polizei ein Problem damit hat, Notrufe anzunehmen oder automatisch weiterzuleiten? Der Austausch der veralteten Technik ist überfällig.



Quelle: ots/Westdeutsche Allgemeine Zeitung


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