90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen - leben auch in normalen Zeiten häufig schon von weniger als 1500 Euro netto.
90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen - leben auch in normalen Zeiten häufig schon von weniger als 1500 Euro netto. Foto: Isaac Quesada
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Die Corona-Krise trifft Alleinerziehende doppelt und dreifach. Sie müssen ihre Kinder rund um die Uhr betreuen, oft genug ohne jegliche Unterstützung eines Partners. Gleichzeitig sollen sie im Homeoffice ihre Arbeit genauso zuverlässig erledigen wie ihre Kollegen. Die Krise bringt überdies viele von ihnen auch finanziell in eine äußerst prekäre Lage. Insbesondere alleinerziehende Mütter.

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90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen - leben auch in normalen Zeiten häufig schon von weniger als 1500 Euro netto, ein corona-bedingter Verdienstausfall bringt sie und ihre Kinder schnell an die Grenzen. Und dann sollen sie zurzeit auch noch als Hauslehrer dafür sorgen, dass ihre Kinder in der Schule nicht zurückfallen. Welch ein Pensum! Die Nachricht, dass berufstätige Alleinerziehende in Nordrhein-Westfalen vom kommenden Montag an endlich ihre Kinder in die Notbetreuung der Kitas bringen dürfen, war daher für viele die letzte Rettung in der Not. Umso größer muss der Schock gewesen sein, als sie erfuhren, dass einige Kitas die Aufnahme ihrer Kinder trotz dieser Ankündigung der Landesregierung ablehnten. Weil es nämlich auch sieben Tage danach noch bloß bei einer Ankündigung geblieben ist: Die erforderliche Rechtsverordnung des Landesgesundheitsministeriums hatte die Kitas bis zum Redaktionsschluss noch nicht erreicht. So kommt es, dass am Freitagnachmittag viele Alleinerziehende in Nordrhein-Westfalen ihrem Arbeitgeber noch nicht verlässlich mitteilen können, ob sie am Montag wieder einsatzfähig sind. Ebenso wenig können die Kitas ihren Raum- und Personalbedarf für Montag planen. Von guter Koordination und Abstimmung innerhalb der Landesregierung in der Corona-Krise zeugt das nicht.

Quelle: ots/Rheinische Post
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