Foto: Sven Serkis
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»Biedermann und die Brandstifter« am Sa, den 18. April um 19.45 Uhr im DT — 1.

Die Bundesregierung habe ein Machtvakuum aufkommen lassen, viele Bundesländer hätten deshalb ihr Heil in eigenen Entscheidungen gesucht.
Foto: EU2017EE / CC BY 2.0 (via Flickr)

Autorität der Kanzlerin auf "fast tragische Weise zerstört"

Biedermann hat sich komfortabel eingerichtet in seiner bürgerlichen Existenz, lebt mit repräsentativer Gattin in geschmackvollem Ambiente und der Erfolg des von ihm vertriebenen Duftwassers sorgt für die stetige Mehrung seines Vermögens. Biedermann ist sich gewiss, dass er auf der sicheren Seite des Lebens angekommen ist und dort auch bleiben wird. Dabei verdrängt er beherzt, dass die Insel seines Glückes im Auge eines Hurrikans liegt, dass er Windstille spürt, während um ihn herum längst ein veritabler Sturm tobt. Mit dem Auftauchen des ominösen Herrn Schmitz, der sich mit unerbittlicher Freundlichkeit in Biedermanns Leben und Domizil drängelt und seine Freunde nachholt, verdichten sich die Zeichen, dass die Idylle bedroht ist, in Flammen aufzugehen. Doch Biedermann glaubt, die drohende Katastrophe verhindern zu können, indem er sie ignoriert. Statt sich der schmerzhaften Realität zu stellen, versucht er mit faulen Kompromissen den Status quo zu erhalten und überreicht schließlich den Brandstiftern die Zündhölzer. Was soll schon passieren?

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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