Fotos: Isabel Winarsch
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Am Sonntag den 1. März 2015 um 20.00 Uhr feiert Florian Eppingers Inszenierung Premiere im DT — 2.

"Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand - das ideale Super-Spreading-Event!"
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Demos sind "ein Sargnagel" für die noch bestehende Corona-Regeln

Nicht zum ersten Mal wechselt der Schauspieler Florian Eppinger die Seiten und agiert als Regisseur am Deutschen Theater Göttingen.

Jetzt feiert seine Inszenierung »Das Fräulein Pollinger« von Traugott Krischke nach Ödön von Horváth Premiere.

Die Theaterfassung des Horváth-Herausgebers Traugott Krischke basiert auf Figuren und Geschichten aus Horváths ersten Romanen »Der ewige Spießer« und »Sechsunddreißig Stunden«, denn nur 36 Stunden dauert der Abstieg des Fräulein Pollinger von einer arbeitslosen Näherin im München der großen Wirtschaftskrise der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zur Prostituierten.

Damit ist das Fräulein Pollinger der Prototyp der weiblichen Horváthfigur. Einer Frau voller Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Die auf nichts mehr hofft, als der großen Liebe zu begegnen, die ein Glück zu zweit und eine soziale Absicherung verspricht.

Auf der Bühne sind Rahel Weiss, Bardo Böhlefeld und Lutz Gebhardt zu sehen.

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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