Foto: Georg Kaiser
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Nur noch zweimal ist die Produktion »Gas – Die Koralle | Gas I | Gas II« im DT — 1 des Deutschen Theater Göttingen zu sehen: Am Samstag, den 12. März sowie am Mittwoch, den 6. April jeweils um 19.45 Uhr.

Wichtig nach Einschätzung sind die geplanten Liquiditätshilfen für besonders betroffene Unternehmen.
Foto: Michael Gaida / CC0 (via Pixabay)

Städtetag verlangt Corona-Soforthilfe für kommunale Unternehmen

Die Produktion von Gas schafft in Georg Kaisers während und kurz nach dem 1. Weltkrieg entstandenen Stücken ein gewaltiges Vermögen, aber als sie immer weiter gesteigert wird, kommt es zur Katastrophe. Der Prozess gerät außer Kontrolle und die Fabrik explodiert. Ihr Besitzer sieht darin ein deutliches Zeichen, das ungebremste Wachstum zu stoppen und will sein Vermögen einsetzen, um neue Lebens- und Gesellschaftsformen zu entwickeln. Dabei scheitert er sowohl an seinen Unternehmer-Kollegen als auch an seinen Arbeitern. Die Produktion des Gases wird wieder aufgenommen. Doch erneut gerät das System an seine Grenzen. Als die Produktivität über die Leistungsgrenzen der Arbeiter hinaus gesteigert werden soll, kommt es zum Aufstand, gerade in dem Moment, in dem mit der Erfindung des Giftgases eine neue Perspektive eröffnet wird.

Georg Kaiser schrieb eine Familiensaga über drei Generationen mit expressionistischem Gestus. Ein viel zu selten gespieltes Stück, das aus heutiger Sicht eine erschreckend hellsichtige Prognose über die Entwicklung des Kapitalismus bietet. Regie führte Maik Priebe.

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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