Samstag, 23 Jan 2021
Foto: Jörg Thums
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»Die arabische Reise« feiert am 20. Mai 2015 um 20 Uhr seine Premiere am Deutschen Theater Göttingen im DT —2.

Laut Siedlungsministerin Zipi Hotoveli ist der Landraub ein von Gott gegebenes Recht.
Foto: Alan Kotok / CC BY 2.0 (via Flickr)

Gott oder Gesetz

Am Freitag, den 13. März 2015, startete das außergewöhnliche und spannende Theaterprojekt des Frankfurter Künstlerkollektivs red park mit der Abreise nach Kairo. Ausgangspunkt bildete die erste rein wissenschaftlich motivierte Forschungsreise in die Länder Arabiens (1761-1767) und deren Beschreibung durch den einzig überlebenden Expeditionsteilnehmer Carsten Niebuhr. red park besteht aus dem Soziologen und Theaterwissenschaftler Jörg Thums, dem Theaterregisseur und Dramaturg Lutz Keßler, sowie dem am Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft lehrenden Ahmad Sagheer.

Auf ihrer Reise führten sie Gespräche mit Künstlern, politischen Aktivisten, Wissenschaftlern und Agenten des Alltags zur gegenwärtigen politischen, sozialen und kulturellen Situation. Ferner besuchten sie zahlreiche der von Carsten Niebuhr beschriebenen Orte und dokumentierten den Grad der historischen Veränderung. Hieraus entwickelte die Künstlergruppe in einem fünfwöchigen Probenprozess ein szenisch-dokumentarischen Essay, der unseren eurozentrischen und noch immer stark von Vorurteilen geprägten Blick auf die gegenwärtige Situation in den arabischen Ländern kritisch hinterfragt und entsprechend revidiert. Andererseits aber auch die Lebensleistung von Carsten Niebuhr würdigt, dessen Todestag sich am 26. April 2015 zum 200. Mal jährte.

In Kooperation mit dem Deutschen Theater Göttingen, den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen und dem Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen.

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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