Foto: Georges Pauly
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»Fremdes Haus« feiert am Samstag den 27. Juni um 19:45 Uhr seine Premiere am Deutschen Theater Göttingen.

Kooperative Wohnungspolitik mit straffen Genehmigungsverfahren, Bereitstellung bezahlbarer städtischer Flächen und eine Erhöhung der Wohnraumförderung sollte an Stelle abenteuerlicher Reglementierungsversuche treten.
Foto: Karlheinz Pape

Aus Fehlern lernen

Hochverschuldet ist das Fremde Haus am Kanal. Doch es sind keine Hypotheken, die Risto Mihaijlov und seiner Familie seit der Flucht vor Titos Regime im Nacken sitzen. Es sind die Lebenslügen, der Preis der Freiheit, die bleischwer auf ihrem neuen Leben in Deutschland lasten. Doch als ein Fremder auftaucht, werden alle jäh aus ihrem Dämmerschlaf gerissen. Jane, der Neffe eines Freundes der Mihaijlovs ist, wie Risto Jahre zuvor, auf der Flucht. Auf der Suche nach einem neuen, ›richtigen‹ Leben stellt er jeden einzelnen vor die Frage nach der eigenen Verantwortung dafür. Nach und nach kommen die ›Geschäfte‹, die Deals, die alle für die Hoffnung auf ein besseres Leben in Kauf genommen haben, ans Licht. Es ist Zahltag im Fremden Haus ...

Mark Zurmühles Inszenierung macht deutlich, dass die Zeit doch Wunden heilen kann. Dass es für spätere Generationen möglich ist, die Schuld der Vergangenheit abzuschütteln, um frei leben zu können. Auf der Bühne sind Elisabeth Hoppe, Rahel Weiss, Melina Borcherding, Florian Eppinger, Benjamin Krüger und Bardo Böhlefeld zu sehen.

Weitere Termine: Di, 30. Juni | Fr, 10. Juli | Do, 16. Juli jeweils um 19.45 Uhr

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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