Foto: Thomas M. Jauk
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Am kommenden Samstag den 23. Januar feiert Friedrich Dürrenmatts selten gespielte Komödie »Romulus der Große« um 19:45 Uhr Premiere im DT - 1.

Im Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Woelki die dortige Studie einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei zum Umgang der Bistumsleitung mit sexuellem Missbrauch wegen angeblicher methodischer Mängel unter Verschluss genommen und den Kölner Strafrechtler Björn Gercke mit einem neuen Gutachten beauftragt.
Foto: Liane Metzler

Historiker bezweifelt Wert juristischer Missbrauchs-Studien

Romulus der Große ist Kaiser des größten Staates seiner Zeit, des Römischen Reichs. In der Hauptstadt sollte er wohnen und regieren, den Staatsbankrott verhindern genauso wie die Besetzung durch die Germanen oder den Ausverkauf der Kultur. Doch Romulus hat sich auf seinen Landsitz zurückgezogen und agiert nicht mehr, sondern sitzt die Dinge aus. Den Ratschlägen seiner Minister will er nicht folgen, das finanzielle Angebot des Hosenfabrikanten zur Rettung der Finanzkrise schlägt er aus, dem Drängen seiner Familie gibt er nicht nach genauso wenig wie dem der sich auf die Staatsräson berufenden Patrioten. Eine politische Vision verfolgt er nicht mehr, lieber nimmt er den Untergang des Staates in Kauf, sehnt ihn sogar herbei. Doch als schließlich der germanische Heerführer einmarschiert, nimmt der Verlauf der Geschichte eine unerwartete Wendung.

Mit Ironie und einem entlarvenden Humor beschreibt Dürrenmatt seine Version des Untergangs des Römischen Reichs und hält mit seiner Parabel der Gegenwart einen Spiegel vor, in der Politikverdrossenheit, Handlungslähmung von Regierungen oder kapitalistische Verdrehungen zu sehen sind.

Weitere Termine: Mi, 27. Januar | Mi, 3. Februar | Mi, 10. Februar | Fr, 19. Februar jeweils 19.45 Uhr

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

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