Foto: Thomas M. Jauk
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Am Sonntag, den 7. Juni können Eltern ganz entspannt ins Theater gehen, denn das Deutsche Theater Göttingen kümmert sich während der Vorstellung um deren Nachwuchs.

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Foto: Deutscher Bundestag / Inga Haar

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Am 7.6. ab 14.30 Uhr bis zum Vorstellungsende gehen sie ins Theater und das Deutsche Theater Göttingen kümmert sich um ihre Kinder.

Zum dritten Mal in dieser Spielzeit bietet das Deutsche Theater Göttingen eine professionelle Kinderbetreuung an. Zwei ausgebildete Erzieher kümmern sich ab 14.30 Uhr um Kinder zwischen 4 und 11 Jahren, während deren Eltern die Vorstellung »Parzival« um 15.00 Uhr genießen.

An diesem Sonntagnachmittag wird sich kostenlos intensiv um die Kinder gekümmert. Die Kinder können basteln, malen und spielen. Es sind genügend unterhaltsame Beschäftigungen von den beiden Erziehern vorbereitet, so dass sich die Eltern entspannt der Vorstellung widmen können.

Die Sparkasse Göttingen fördert dieses Angebot.

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

Parzival

Nichtwissen ist besser als Wissen – es bewahrt vor den Gefahren der Welt. So denkt die Mutter von Parzival und zieht ihn in der Wildnis auf. Doch hilft alles Vorenthalten nichts. Der Junge will ein Ritter werden. Seine Reise beginnt. Der nassforsche Naseweis von Nirgendwo, der jedem, dem er begegnet, die dümmsten Fragen stellt, erreicht den Hof von König Artus. Die Ritter der Tafelrunde lachen ihn aus. Er zieht weiter und wird zum Mörder. Bei einem weisen Mann, lernt er, nicht unablässig Fragen zu stellen. Eine Königin lässt ihn die Liebe erfahren und schließlich findet er, was man nicht suchen kann: Auf der Gralsburg wartet König Anfortas auf die Erlösungsfrage. Die aber kommt dem schlichten Menschen, der nichts weiß von der Wirkung des Mitgefühls, nicht über die Lippen. Die Burg verschwindet, er wird verflucht. Verzweifelt irrt er weiter durch die Welt und erfährt, er habe nicht die eine, die alles entscheidende Frage gestellt. Erst als er ist, was er war, taucht die Burg wieder auf. Diesmal weiß er mehr.

Mit seiner Bearbeitung des »Parzival« hat Lukas Bärfuss ein gleichsam tragisches, berührendes sowie komisches Stationendrama geschrieben.

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