Donnerstag, 26 Nov 2020
Foto: Thomas M. Jauk
 1-2 Minuten Lesezeit  216 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Am Samstag, den 4.7. um 19.45 Uhr im DT — 1 wird die Produktion »Parzival« zum letzten Mal gezeigt.

empty alt
Foto: pxhere / CC0

Europas Banken im Ausnahmezustand

Nichtwissen ist besser als Wissen – es bewahrt vor den Gefahren der Welt. So denkt die Mutter von Parzival und zieht ihn in der Wildnis auf. Doch hilft alles Vorenthalten nichts. Der Junge will ein Ritter werden. Seine Reise beginnt. Der nassforsche Naseweis von Nirgendwo, der jedem, dem er begegnet, die dümmsten Fragen stellt, erreicht den Hof von König Artus. Die Ritter der Tafelrunde lachen ihn aus. Er zieht weiter und wird zum Mörder. Bei einem weisen Mann, lernt er, nicht unablässig Fragen zu stellen. Eine Königin lässt ihn die Liebe erfahren und schließlich findet er, was man nicht suchen kann: Auf der Gralsburg wartet König Anfortas auf die Erlösungsfrage. Die aber kommt dem schlichten Menschen, der nichts weiß von der Wirkung des Mitgefühls, nicht über die Lippen. Die Burg verschwindet, er wird verflucht. Verzweifelt irrt er weiter durch die Welt und erfährt, er habe nicht die eine, die alles entscheidende Frage gestellt. Erst als er ist, was er war, taucht die Burg wieder auf. Diesmal weiß er mehr.

Mit seiner Bearbeitung des »Parzival« hat Lukas Bärfuss ein gleichsam tragisches, berührendes sowie komisches Stationendrama geschrieben.

Karten und Infos unter 0551.49 69-11 / www.dt-goettingen.de

#mehrMagazin
Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt.
Foto: Erich Westendarp

Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler...
Back To Top