Foto: Ilka Daerr
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Am Donnerstag, den 9. Mai 2019 stellte Intendant Erich Sidler mit seinem Team die Spielzeit 2019/20 am Deutschen Theater Göttingen vor. Vexierspiele der Geschlechter, europäische Fragen und gesellschaftliche Prozesse bilden die Grundlagen der Spielzeit 2019/20 am Deutschen Theater Göttingen sowie literarische Werke, etwa Robert Menasses »Die Hauptstadt«, William Shakespeares »Was ihr wollt« und Samuel Becketts »Warten auf Godot«.

Der sonst so nüchternen Kanzlerin war der Kragen geplatzt wegen der Sturköpfigkeit manch eines Landesoberhaupts.
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Pandemie-Regeln: Mehr Einheitlichkeit ist gefragt

Zwei Stückaufträge hat das Theater für die kommende Spielzeit vergeben, zum Einen an den YouTuber Abdul Abbasi (»German Lifestyle«), der auf seinem Kanal mit Humor und Verve das Aufeinandertreffen von Syrern und Deutschen seit 2015 kommentiert. In Zusammenarbeit mit Theaterautor Philipp Löhle (Regie) entsteht unter dem Titel »Bombe!« die Bühnengeschichte eines jungen Syrers, der sich in Deutschland in eine Zahnmedizinstudentin verliebt.

Maria Milisavljevic, die im Jahr 2018 den Heidelberger Stückemarkt gewann, beleuchtet mit dem Text zur Uraufführung »Geteilt« zweierlei Perspektiven auf eine Vergewaltigung (Regie Moritz Beichl).

Hausregisseurin Antje Thoms widmet sich Robert Wilsons Fassung von Georg Büchners »Woyzeck« mit Musik von Tom Waits und Kathleen Brenan. Zum Ende der Spielzeit führt dann die Zeitreise in die goldenen Zwanziger: Am 20. Juni 2020 feiert »Cabaret« in der Regie von Selen Kara, die erstmals in Göttingen inszenieren wird, seine Premiere. Ebenfalls erstmals als Regisseur am Deutschen Theater Göttingen arbeiten wird Marc Gisler, der Filmregisseur gibt mit dem Theaterthriller »Tom auf dem Lande« von Michel Marc Bouchard sein Theaterdebut.

Wiederkehren werden hingegen Regisseur Aureliusz Śmigiel und sein Team mit Dea Lohers »Das Leben auf der Praça Roosevelt« sowie Katharina Ramser, die mit gleich zwei Produktionen vertreten ist, neben der Fortsetzung des letztjährigen Weihnachtsmärchens durch »Jim Knopf und die Wilde 13«, inszeniert Sie zum Spielzeitauftakt Wajdi Mouawads »Vögel«.

Aus seiner räumlichen Komfortzone hingegen, begibt sich das Deutsche Theater Göttingen mit einer En Suite Produktion als Sommerbespielung. Im leerstehenden, ehemaligen Göttinger Goetheinstitut, dem monumentalen Fridtjof-Nansen-Haus, zieht ab dem 24. August Heiner Müllers Fassung des »Philoktet« ein.



Quelle: DT Göttingen
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Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

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