Kulturstaatsministerin Monika Grütters
Kulturstaatsministerin Monika Grütters Foto: German Embassy London / Flickr (CC BY 2.0)
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Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat den WDR wegen der für kommenden Juni geplanten Versteigerung von Teilen seines Kunstbesitzes scharf kritisiert.

Zu Hochmut oder Leichtsinn besteht aber weiterhin nicht der geringste Anlass. Das Virus ist nach wie vor da. An der Gefährdungslage ändert sich nichts.
Foto: Annie Spratt

Corona und Lockerungen

Die kulturelle Glaubwürdigkeit des WDR werde dadurch "schwer beschädigt", sagte Grütters dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Ich bedauere, dass in kurzer Zeitspanne nun zum wiederholten Mal in NRW Kunstwerke wie Tafelsilber verscherbelt werden sollen, um Haushaltslöcher zu stopfen", so die Ministerin wörtlich. Dies sei nicht nur die denkbar phantasieloseste Haushaltspolitik, sondern damit werde auch ein Tabubruch begangen. "Von einem Sender, der auf seiner Homepage damit wirbt: 'Wir machen Lust auf Kultur in NRW', kann man einen sensibleren Umgang mit seinem Kunstbesitz erwarten.

Wenn schon Kunst offensichtlich nicht mehr als ein Kreativitätsfaktor im Sender geschätzt wird, sollte man die Kunstwerke wenigstens an Museen des Landes ausleihen." Die NRW-Casinogesellschaft Westspiel hatte 2015 zwei Bilder von Andy Warhol für rund 100 Millionen Euro versteigern lassen. Dies hatte heftige Kritik in der Kunstszene und auch bei Grütters ausgelöst.



Quelle: ots/Kölner Stadt-Anzeiger


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