Donnerstag, 26 Nov 2020
Sopranistin Xenia Romashova
Sopranistin Xenia Romashova Foto: Lothar Rahn
 2-4 Minuten Lesezeit  625 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Was gibt es Schöneres als eine romantische Nacht bei Kerzenschein und einem Glas Wein in einer schönen Atmosphäre mit Ihrem Liebsten? Was kann man vergleichen mit einem besonderen Gefühl bei einem Spaziergang durch das alte historische Berlin unter den bunten tanzenden Blättern des schönen Herbstes? Vielleicht ein romantische Nacht im Französischen Dom?

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Foto: Bundesarchiv, Bild 102-14271B / CC-BY-SA 3.0

Gravierende demokratische Defizite im Osten und unfassbare Naivität der CDU

Bunte Plakate in der ganzen Stadt versprachen uns ein reiches Programm am 2. Oktober 2012. Wir freuten uns schon im Voraus auf diese romantische Nacht im Französischen Dom am Beginn des Herbstes in Berlin. Im neuen Programm der Columbus Concerts GmbH wurden diesmal Werke von berühmten Romantikern wie Jules Massenet (1842 – 1912), Robert Schuman (1810 – 1856), Michail Glinka (1804 –1857), Alexander Aljabjew (1777 – 1852) und Peter Tschaikowsky (1840 – 1893) vorgestellt.

Musiker der Berliner Camerata (unter der künstlerischen Leitung der Ausnahmegeigerin Olga Pak) begleiteten an diesem Abend die junge Sopranistin Xenia Romashova aus Moskau und die virtuose Geigerin Irina Pak aus Novosibirsk. Als Gast dieser romantischen Nacht brillierte die renommierte Cellistin Eva Freitag mit dem Cellokonzert A - Moll op. 129. Zurzeit unterrichtet Eva Freitag Violoncello an der Universität der Künste Berlin und ist ein fester Bestandteil der internationalen Musikszene - aber sie findet immer die Zeit, junge Künstler zu unterstützen.

Über die Geschwister Pak, die so exzellent und zauberhaft die Rolle der ersten Geige in der romantischen Nacht wechselten, könnte ich mit Sicherheit viel mehr erzählen, das aber zu einer anderen Gelegenheit. Heute will ich Ihnen einen neuen Namen vorstellen – die junge begabte Sopranistin Xenia Romashova aus Moskau.

Die 24-jährige Xenia hat ihre Musik - Karriere an der Moskauer Musikschule Ludwig – van – Beethoven als Geigerin begonnen. Bald merkte die erste Geige - Lehrerin, dass Xenia eine sehr schöne und kristallklare Stimme besitzt. Sie hat der jungen Geigerin empfohlen, auch Gesangsunterricht zu nehmen. So gelangte Xenia in die renommierte Chor - Akademie Russlands in Moskau und wurde sehr schnell mit vielen Preisen bei Gesangswettbewerben in Russland ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2010 studiert Xenia Romashova an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Nach dem Konzert haben wir Xenia getroffen und sie erzählte begeistert, dass sie besonders glücklich sei, weil sie an diesem Abend ihr Debüt als Solosängerin gab. Xenia erzählte, dass sie an mehreren interessanten Projekten der Hochschule teilgenommen habe: „Jetzt arbeiten wir an den letzten Proben des neuen Projektes der HFM mit dem Titel „Euroopera“. Premiere wird am 24. November sein. Solokonzerte sind für mich sehr wichtig. Und ich freue mich, dass ich um mich herum so viele gute Menschen und Lehrer habe, die mir nicht nur professionelle Fähigkeiten vermitteln, sondern auch helfen, meine deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und mir die Hoffnung auf den Erfolg auf der Bühne geben.“

Alexandra: "Man konnte dich schon bei mehreren Auftritten in Berlin, Rheinsberg, Hamburg und Leipzig erleben sowie bei vielen Musik - Projekten. Du hast auch schon auf der Bühne der Komischen Oper Berlin gestanden."

Xenia: "Ja. Das stimmt. Das war mein Debüt bei der Produktion „Die Verschworenen“ von Franz Schubert."

Alexandra: "Opernsänger sind besonders emotional. Sie singen Arien von mächtigen Königen und von schrecklichen Teufeln, von hübschen und zarten Prinzessinnen und von hässlichen Hexen. Welche Rollen singst du gerne?"

Xenia: "Als Hexe habe ich mich auch schon ausprobiert. Das war im Tempodrom bei der Aufführung von „Dido und Äneas“ von Purcell im März 2011. Aber ich mag mehr die romantischen Charaktere und singe gerne auch russische Romanzen."

Zum Abschluss dieser unvergesslichen romantischen Nacht im Französischen Dom haben sich die Musiker für ein Erinnerungsfoto mit dem Geburtstagskind, dem Veranstalter Daniel Mainz versammelt. Wir fragen Daniel Mainz: „Gibt es ein romantischeres Geschenk als diesen musikalischen Abend?" „Romantischer geht es nicht!“ antwortet das Geburtstagskind und lud herzlich alle Musiker zum Geburtstagstisch ein.

Eine Fortsetzung der romantischen Nacht wird es sicherlich geben. Wir warten natürlich auf neue unvergessliche Konzerte im Französischen Dom.

 

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