Samstag, 05 Dez 2020
Foto: Sven / Flickr (CC)
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Berlin, 3. Dezember 2014 - Auf der Internationalen Grünen Woche 2015 (16.-25.1.) bereitet der Landesverband Berlin des Gartenfreunde e.V. spannende Aspekte der Gartengeschichte in der Hauptstadt auf. Unterstützung in der Blumenhalle 9 leisten die Landesverbände Brandenburg und Sachsen.

Ursula von der Leyen
Foto: Kuhlmann /MSC / CC-BY 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Fehlender Kompass

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Kleingärten angelegt, um Hunger und Verarmung der Stadtbevölkerung entgegenzuwirken. Während der Industrialisierung halfen sie, den Speisezettel der Armen günstig um frisches Obst und Gemüse zu erweitern. Erst später entstanden die Schrebergärten, benannt zu Ehren des Leipziger Arztes Moritz Schreber, die vor allem der Ertüchtigung der Stadtjugend durch Bewegung dienen sollten. Das Umfeld der Mietskasernen bot wenig entsprechende Möglichkeiten.

Ob Schrebergarten, Laube oder Heimgarten: Knapp 1,2 Millionen Menschen in Deutschland haben ihr eigenes grünes Idyll mitten in der Stadt. Rund fünf Millionen Nutzer sind es insgesamt. Vor allem junge Familien zieht es laut einer Studie vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) wieder vermehrt in den eigenen Garten. Von 2003 bis 2008 gingen 45 Prozent der Neuverpachtungen an Familien. 64 Prozent aller Pächter, die seit 2000 einen Garten übernommen haben, sind jünger als 55 Jahre. Deutlich im Vordergrund steht dabei der Wunsch, das Gefühl von freier Natur in die Stadt zu holen, aber auch gesundes Obst und Gemüse selbst anzubauen und dabei den Kindern zu zeigen, dass Tomaten nicht im Supermarktregal wachsen.

Kontakt:

Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.
Jana Vallejo Manzano
T: +49 (0)30 300932-20
M: vallejomanzano@gartenfreunde-berlin.de | info@gartenfreunde-berlin.de
www.gartenfreunde-berlin.de

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