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Freunde finden - und behalten: So machen es die Deutschen

Foto: Ida Myrvold / Flickr (CC)

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Freunde finden - und behalten: So machen es die Deutschen

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Echte Freunde tragen uns durchs Leben. Aber wie gelingt es uns, diese Lieblingsmenschen auf Dauer zu halten? Die aktuelle Studie des Coca-Cola Happiness Instituts* zeigt: Lebensfrohe tun sich leichter damit - und sie investieren mehr in Freundschaften.

Mit Freunden Erfolge feiern? Kein Problem! Aber ob eine Freundschaft wirklich trägt, zeigt sich oft erst, wenn es einmal nicht so rund läuft. Dann werden sie wichtig: die Menschen, die uns wirklich kennen und verstehen. Für die Deutschen gibt es kaum etwas Wichtigeres als die Wertschätzung von Freunden, wie die aktuelle repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Coca-Cola Happiness Instituts* zeigt. 91 Prozent sagen demnach: "Freunde sind einfach wichtig für meine Lebensfreude." Doch nur sechs Prozent der Deutschen finden ihre Freunde fürs Leben im Internet. Selbst unter den 14- bis 19-Jährigen suchen gerade einmal zehn Prozent online danach. "Die meisten lassen lieber den Dingen ihren Lauf", erläutert Prof. Peter Wippermann, Trendforscher und Beiratsmitglied des Coca-Cola Happiness Instituts. "Mehr als jeder Dritte baut auf den Zufall und wartet einfach ab, bis er ohne Extra-Anstrengung jemand Nettes kennenlernt."

Dass die Freundschaftsanbahnung nicht immer so einfach ist, sehen die Deutschen realistisch: Nur knapp jeder Zweite tut sich nach eigenen Angaben leicht damit, gute Freunde zu finden, ein Viertel findet sehr leicht Anschluss. Spannend wird es in der Gruppe der sehr Lebensfrohen: Hier gelingt es nicht nur deutlich mehr Befragten, sehr leicht Freunde zu finden (60 Prozent). Sie sind auch besser darin, diese zu halten: 76 Prozent finden sich dabei sehr erfolgreich. Auch 58 Prozent der Frauen sagen, es falle ihnen sehr leicht, Freundschaften zu bewahren, im Gegensatz zu 48 Prozent der Männer. Diese wiederum suchen häufiger als Frauen im Job und bei ihrem Hobby nach Freundschaften.

Singles meistern Liebeskrisen mit ihrer "Framily"

Von nichts kommt nichts - das gilt auch für private Beziehungen. Glückliche Menschen stellen ihre eigenen Bedürfnisse für ihre Freunde auch einmal zurück: Um mehr Zeit für sich zu gewinnen, würden nur 15 Prozent der sehr Lebensfrohen eine SMS schreiben statt anzurufen, und nur 14 Prozent würden eine Verabredung absagen. Auf das Freundschaftskonto einzuzahlen, bewährt sich in Krisenzeiten. Zum Beispiel, wenn eine Beziehung zerbricht: Mehr als jedem zweiten Single hat es laut der Happiness-Studie geholfen, mit Freunden über Liebeskummer zu reden. Gerade für Singles wird die "Framily", die gefühlte Familie aus engen Freunden, zum wichtigen Anker: 58 Prozent verbringen täglich oder zumindest wöchentlich Zeit mit ihren Freunden.

Auch Freundschaft braucht Prioritäten

Und dann wird es meistens lustig: 72 Prozent der Deutschen lachen am liebsten mit ihren Freunden. Die gemeinsame Quality-Time ist es, die nachhaltig zufrieden macht. Glücksforscher empfehlen, dabei auch die eigenen Vorlieben und Grenzen auszuloten. Denn der eine trifft seinen besten Freund lieber alleine, der andere braucht die große Runde. "Horchen Sie in sich hinein, wie viel Nähe und Distanz für Sie gut ist", empfiehlt Beiratsmitglied Prof. Wippermann. "Je besser wir unsere eigenen Bedürfnisse kennen, desto mehr Lebensfreude finden wir in unseren Freundschaften."

*Für die aktuelle Studie das Coca-Cola Happiness Instituts wurden vom 30. April bis 10. Mai 2015 insgesamt 2.052 Menschen in Deutschland im Alter von 14 bis 69 Jahren im Rahmen des forsa omninet-Panels befragt (In-Home-Befragung per PC bzw. Set-Top-Box am TV-Bildschirm). Wir sprechen vereinfachend von den Deutschen. Die repräsentative Studie bildet dabei einen Querschnitt der in Deutschland lebenden Menschen ab. Alle Umfrageteilnehmer wurden gebeten, ihre Lebensfreude auf einer Skala von 1-10 einzuordnen. Wenn wir von "Menschen mit großer Lebensfreude" sprechen, sind diejenigen gemeint, die ihre eigene Lebenszufriedenheit mit 8-10 einschätzen. "Lebensfroh" sind diejenigen, die sich dort bei 6-10 einstufen, "weniger lebensfroh" alle übrigen.



Quelle: ots / Coca-Cola


603 Wörter im Bericht.

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