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Eine selbstgenutzte Immobilie ist für die meisten Deutschen die beliebteste Form der Altersvorsorge - noch vor der gesetzlichen Rente. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zu den "Top Ten der Altersvorsorge", die die Rentenversicherung seit 2014 jährlich durchführen lässt. Demnach halten 79 Prozent der Befragten ein selbstgenutztes Haus oder eine selbstgenutzte Wohnung für die ideale Form der Alterssicherung.

Christine Lambrecht
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Die gesetzliche Rente rangiert mit 72 Prozent auf dem zweiten Platz der beliebtesten Altersvorsorge-Formen. Ebenfalls 72 Prozent halten aber auch Betriebsrenten oder die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst für eine ideale Alterssicherung. Auf den weiteren Plätzen finden sich private Renten- oder Lebensversicherungen (68 Prozent), Einnahmen aus Haus- und Grundbesitz (66 Prozent), Renten aus Versorgungswerken (55 Prozent), Einkünfte aus dem eigenen Betrieb (52 Prozent), Erbschaften (42 Prozent) und Einkünfte aus Arbeit bis zum Lebensende (40 Prozent) für eine gute Altersvorsorge-Form. Auf dem letzten Platz der Top Ten der Altersvorsorge landete in diesem Jahr der Bausparvertrag mit nur noch 38 Prozent Zustimmung. Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos befragte im Auftrag der Rentenversicherung rund 1000 Bundesbürger. Die Wahrnehmung der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bevölkerung habe sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, sagte ein Sprecher der Rentenversicherung. "Haben 2014 noch 54 Prozent die gesetzliche Rentenversicherung als ideale Form der Altersvorsorge angesehen, ist der Wert in diesem Jahr auf 72 Prozent gestiegen", sagte er. "Die Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung sind gerade in den letzten Jahren sehr deutlich geworden", sagte er. Die Rentenversicherung sei unbeschadet aus der Finanzkrise hervorgegangen. Von den Minuszinsen, die zurzeit auf dem Kapitalmarkt gezahlt würden, sei sie weitgehend unberührt. Wegen der positiven Entwicklung der Beschäftigung und der Löhne seien die Renten in den vergangenen Jahren stark gestiegen. "Sie nahmen von 2014 bis 2019 im Westen um 15 Prozent und im Osten um 20 Prozent zu", sagte der Sprecher. Der Beitragssatz liege mit 18,6 Prozent auf dem Niveau wie Mitte der 80-er Jahre und solle nach Prognosen bis 2024 konstant bleiben.



Quelle: ots/Rheinische Post
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