Sonntag, 17 Jan 2021
Foto: ebeen / pixabay (CC)
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Angesichts rückläufiger Tonträgerverkäufe (- 4,2% im Vergleich zum Vorjahr) und deutlich steigender Streamingzahlen (+96,6 % im Vergleich zum Vj.) setzt die deutsche Musikindustrie verstärkt auf den digitalen Markt.

Jeder halbwegs aufmerksame Zuschauer ahnt, dass US-Präsident Trump seine Corona-Show benutzt, Nebelkerzen zu zünden, die den Blick vom Versagen seiner Regierung in der Jahrhundertkrise ablenken sollen.
Foto: The White House / Public Domain (via Flickr)

Der große Entertainer

"Streaming wird auf nicht absehbare Zeit der dominierende Vertriebsweg werden", sagt Bernd Dopp, Europa-Chef des Musikkonzerns Warner Music, im Gespräch mit dem Rolling Stone. "Es gibt keine Alternative dazu." Seine Branche habe nicht das Internet verschlafen, wie immer behauptet würde, sondern das boomende Konzert- und Festival-Geschäft. "Wir Musiklabels hätten angesichts des damaligen Tonträger-Eldorados das Live-Geschäft nicht anderen überlassen dürfen", sagt der 60-jährige Musikmanager in der Februar-Ausgabe des Magazins, die am 28. Januar erscheint.

Insgesamt sieht Dopp die Entwicklung in der Musikwirtschaft jedoch positiv, denn nach einer langjährigen Talfahrt konnte die Branche im vergangenen Jahr ein solides Plus von knapp vier Prozent verzeichnen - vor allem durch den Zuwachs bei den Streamingangeboten. Zudem habe die Musikwirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen der Kreativwirtschaft einen entscheidenden Vorteil: "Wir haben ein Exklusivrecht", so Dopp im Rolling Stone. "Die Meldung über die letzte Obama-Rede kann jeder bringen - aber Led Zeppelin gibt es nur bei uns."



Quelle: ots/Rolling Stone


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