Foto: Van Royko / ZDF
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Riskante Börsenspekulation hat bei den staatlichen Pensionskassen in den USA ein Loch von vielen Milliarden gerissen - Pensionsansprüche von Tausenden Staatsbediensteten sind gefährdet.

Kaum jemand würde von Köln nach Berlin oder Hamburg das Flugzeug benutzen - wenn, ja wenn die Bahn nicht auf beiden Verbindungen jeweils mehr als vier Stunden brauchen würde.

Wie man die Leute in die Jets treibt

"Amerikas verzockte Renten - Vom Staatsdienst in die Armut" heißt es am Donnerstag, 14. März 2019, 19.30 Uhr, in ZDFinfo. Die neue PBS-Frontline-Doku (Originaltitel: "The Pension Gamble") zeigt, dass fast die Hälfte aller US-Bundesstaaten nicht genug gespart hat, um ihren Staatsbediensteten die versprochenen Pensionen zu zahlen.

In US-Bundesstaat Kentucky wurde die Pensionskasse über Jahre für öffentliche Projekte geplündert, die über Steuererhöhungen hätten finanziert werden müssen. Investitionen in spekulative Hedgefonds brachten die Pensionskassen dann endgültig in Schwierigkeiten.

Für Staatsbedienstete verkörpert die Pension ein Versprechen des Staates. Er gesteht ein, dass die Bezahlung für Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute zwar nicht ihrem Wert entspricht, die Pension sie dafür aber im Alter versorgt. "Wir akzeptieren das niedrige Gehalt, weil wir uns um unsere Altersvorsorge selbst nicht kümmern müssen. Ein Sicherheitsnetz wird uns auffangen, wenn wir zu alt zum Unterrichten sind", sagt Geschichtslehrer Randy Wieck. Ob dieses Versprechen aufrechterhalten werden kann, ist derzeit äußerst fraglich.

"Amerikas verzockte Renten - Vom Staatsdienst in die Armut" ist erneut am Mittwoch, 20. März 2019, 13.00 Uhr und 1.15 Uhr, in ZDFinfo zu sehen.



Quelle: ots/ZDFinfo
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