Donnerstag, 26 Nov 2020
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Mainz (ots) - Am 25. Oktober 2015 wählt Argentinien einen neuen Präsidenten - die Ära der Kirchners geht zu Ende. Doch nicht nur deshalb stellt sich die Frage: Wohin steuert das Land? Das erkundet ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn am Mittwoch, 14. Oktober 2015, 0.45 Uhr, in "auslandsjournal - die doku: Evitas Erben - Argentinien sucht seine Zukunft".

Jürgen Trittin
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

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Die Dokumentation zeigt den politischen Gemütszustand Argentiniens gut 30 Jahre nach Ende der Diktatur und nach zuletzt zwölf Jahren linkspopulistischem "Kirchnerismus". Vier Jahre lang, von 2003 bis 2007, regierte Nestor Kirchner in der Casa Rosada, dem rosafarbenen Präsidentenpalast von Buenos Aires. Danach folgte ihm acht Jahre lang seine Frau und heutige Witwe Cristina Fernández de Kirchner im Amt. Sie hinterlässt ein politisch gespaltenes Land und ein verunsichertes Volk. Auch weil Argentinien nach dem großen Crash 2001 immer wieder vor dem wirtschaftlichen Abstieg steht.

Einen Blick zurück in die dunkle Ära der argentinischen Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983 wirft die Dokumentation "Babys für die Junta - Argentiniens geraubte Kinder", die am Freitag, 16. Oktober 2015, 9.15 Uhr, in ZDFinfo zu sehen ist. Damals verhaftete die Regierung massenhaft schwangere Frauen, entführte sie in geheime Krankenhäuser und zwang sie zur Geburt. 35 Jahre später begann eine symbolische Anklage vor Gericht in Buenos Aires - das Ergebnis eines endlosen Kampfes der Großmütter vom Plaza de Mayo. Im Anschluss an diesen Film sendet ZDFinfo am 16. Oktober ab 10.00 Uhr Andreas Wunns "auslandsjournal - die doku" über "Evitas Erben".

Beide Filme sind am Samstag, 17. Oktober 2015, noch einmal in ZDFinfo zu sehen: um 6.45 Uhr die Doku "Babys für die Junta" und um 7.30 Uhr "auslandsjournal - die doku".



Quelle: ZDF


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