Der Pegel des Sao Francisco sinkt - hier nahe der Stadt Floresta im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco.
Der Pegel des Sao Francisco sinkt - hier nahe der Stadt Floresta im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco. Foto: obs/ZDF/Antonio Cascais
 1-2 Minuten Lesezeit  230 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Fünf Tage vor Start der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wirft "planet e." am Sonntag, 31. Juli 2016, 16.30 Uhr, im ZDF einen etwas anderen Blick auf das Gastgeberland: "Brasilien - ein Land trocknet aus" berichtet von der akuten Wasserkrise in einem der wasserreichsten Länder der Erde.

Diese groteske Kombination von Corona und Terror ist auch eine ebenso Metapher auf unsere Zeit.
Foto: Aneta Pawlik

Der unverwüstlich-sture Geist von Wien

Im größten Land Südamerikas sind rund 100 Millionen Menschen von der Krise betroffen. Die Ursachen sind vielfältig: Fortschreitende Umweltzerstörung, globaler Klimawandel, die Ignoranz von Politikern und massive Misswirtschaft kommen zusammen.

Seit vielen Jahren überfliegt Pilot und Klimaschützer Gerard Moss die weiten Landschaften Brasiliens. Besonders über dem Amazonasgebiet sieht er, wie die Abholzungen der vergangenen Jahre, der Raubbau an der Natur nicht nur das Landschaftsbild, sondern das gesamte Ökosystem verändern - mit Auswirkungen auf das ganze Land. Denn die Feuchtigkeit, die aus den Regenwäldern aufsteigt, entscheidet auch über Niederschläge in weit entfernten Regionen. Als eine Art "fliegender Fluss" wird diese weitergetrieben und versorgt unter anderem die Megastädte mit lebensnotwendigem Regen. Gerard Moss konnte mit seinen Messflügen nachweisen, dass solche "fliegenden Flüsse" langsam versiegen: Weniger Bäume bedeuten auch weniger Feuchtigkeit.

Wissenschaftler warnen seit Jahren, dass Wasser weltweit knapper wird. Was läuft falsch, wenn ein eigentlich wasserreiches Land wie Brasilien Gefahr läuft, auszutrocknen? Gibt es Auswege aus der Wasserkrise?

3sat berichtet bereits am Mittwoch, 27. Juli 2016, 21.00 Uhr, im Rahmen des Themenabends "Im Fokus: Brasilien" über die Austrocknungsnot im Olympia-Gastgeberland.



Quelle: ots/ZDF


#mehrMagazin
Schauspielerin bewegt sich "meistens in gebückter Haltung", lernt aber auch Texte von Beckett.
Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

Durch Corona so viel Zeit wie noch nie im Garten verbracht

Schauspielerin Dagmar Manzel (62) hat wegen der coronabedingten Einschränkungen des Kulturbetriebs so viel Zeit wie noch nie in ihrem Garten verbracht. "Es werden jetzt ja schon wieder Vorstellungen abgesagt, da...
Back To Top