Hala Qasmo in Goslar mit ihrem Sohn Mohammed und ihren Töchtern Sara und Farah
Hala Qasmo in Goslar mit ihrem Sohn Mohammed und ihren Töchtern Sara und Farah Bild: obs/ZDF/Alina Emrich
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Hala Qasmo ist mit ihren vier Kindern, aber ohne ihren Mann in ihrer neuen Heimat Deutschland. Zuvor hatten sie zusammen in Aleppo direkt an der Frontlinie des syrischen Bürgerkriegs gelebt. Der Filmemacher Marcel Mettelsiefen dokumentierte 2013 das Leben der Familie im Film "Die Kinder von Aleppo" und wurde dafür mit dem Emmy Award und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Nun ist am Donnerstag, 5. Mai 2016, 22.30 Uhr, im ZDF die Fortsetzung zu sehen: "Das Schicksal der Kinder von Aleppo - Neue Heimat Deutschland".

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Foto: Nillerdk / CC BY-SA 1.0 (via Wikimedia Commons)

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Halas Mann Abu Ali war Kommandeur in der Freien Syrischen Armee, seine Frau und die Kinder wollten nicht von seiner Seite weichen und ertrugen dafür in Aleppo tägliche Bombardements. Nach seinem ersten Film hat Marcel Mettelsiefen die Familie weiter begleitet. Deren Leben hat sich seitdem noch einmal völlig geändert: Abu Ali wurde von IS-Kämpfern gefangengenommen, möglicherweise hingerichtet. Hala lebte allein mit ihren Kindern an der Frontlinie. Nach langem Zögern entschied sie, mit den Kindern Syrien zu verlassen und wie Hunderttausende andere Syrer über Istanbul nach Deutschland zu fliehen. Marcel Mettelsiefen hat die Familie vom Abschied aus Syrien bis in ihre neue Heimat in Goslar begleitet.

Dort beginnt für Hala und die Kinder ein Leben mit ganz neuen Schwierigkeiten. Hala muss allein für die Familie sorgen, lebt in Gedanken aber immer noch in Syrien und versucht herauszufinden, ob ihr Mann noch lebt. Helen, die älteste Tochter, versucht, Syrien zu vergessen und wie ein deutscher Teenager zu leben. Ihr Bruder Mohammed wiederum, wendet sich auf der Suche nach seinen Wurzeln dem Koran zu.

"Das Schicksal der Kinder von Aleppo" zeigt das Schicksal von Flüchtlingen in seiner ganzen Entwicklung - vom Bürgerkrieg über die Flucht bis hin zu ihrem neuen Leben. Damit stellt der Film einen einzigartigen Beitrag zum beherrschenden Thema in Deutschland dar.



Quelle: ots/ZDF


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