Freitag, 22 Jan 2021
Foto: Day Donaldson / Flickr (CC BY 2.0)
 1-2 Minuten Lesezeit  263 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Fast täglich beschäftigt die Terrororganisation, die sich selbst "Islamischer Staat" nennt, Journalisten: Ob nach dem Terror in Paris, der Diskussion um Fluchtursachen vieler Iraker und Syrer oder zum Beispiel wenn ein 15 Jahre altes Mädchen einem Bundespolizisten ein Messer in den Hals rammt wie am vergangenen Freitag.

Bernd Riexinger
Foto: DIE LINKE / CC BY 2.0 (via Flickr)

Versammlungsrecht muss trotz Corona-Beschränkungen gelten

Auf der ganzen Welt verbreitet der Islamische Staat mittlerweile seine brutale Botschaft des Terrors. Klassische Medien wie TV-Sender und Zeitungen braucht die Terrororganisation dazu längst nicht mehr. Die Medien haben ihre Rolle als alleiniger Vermittler längst verloren. Umso mehr stellt sich die Frage: Wie gehen Medien mit dem IS um?

Das Medienmagazin "Zapp" widmet dieser Frage seine aktuelle Sendung am Mittwoch, 9. März, ab 23.20 Uhr mit neu geschnittenen Beiträgen aus verschiedenen Sendungen. "Zapp" beobachtet die Auswirkungen der Taten des IS auf die Medien schon lange. Seit der grausamen Enthauptung von James Foley und Steven Sotloff 2014 sind die IS-Gebiete zu journalistischen No-Go-Areas geworden. Die notwendige Vorsicht hat Folgen für die Berichterstattung. Statt auf eigene Bilder müssen Sender auf Material vom IS selbst zurückgreifen. Mühsam wird versucht dieses moderativ und im Text einzuordnen und ihrer Macht zu berauben. Ein schwieriges Geschäft. Viele der Videos sind darüber hinaus inszeniert. Doch dies zu enttarnen ist mühsam. Zahlreiche Redaktionen beschäftigen dafür inzwischen Spezialisten, die versuchen das Material einzuschätzen und Fälschungen aufzuklären, bevor sie über den Sender gehen.

In der Sendung wird der Journalist und IS-Kenner Georg Mascolo im Gespräch mit Inka Schneider die Möglichkeiten und auch Grenzen einer solchen Berichterstattung diskutieren.

Mehr Informationen zur Sendung unter www.NDR.de/zapp



Quelle: ots/NDR


#mehrMagazin
Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt.
Foto: Erich Westendarp

Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler...
Back To Top