Sonntag, 20 Sep 2020
dpa-Story-Leiterin Petra Kaminsky
dpa-Story-Leiterin Petra Kaminsky Foto: obs/dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH/Thalia Engel
 1-2 Minuten Lesezeit  256 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Die Deutsche Presse-Agentur startet an diesem Donnerstag ihren neuen Dossierdienst "dpa-Story". Den Auftakt macht ein Dossier zur Situation von Flüchtlingskindern in Europa, das nicht nur informiert, sondern auch bewegt.

Für Luftfahrt und Tourismus ist ein Ende der Talfahrt nicht in Sicht.
Foto: Gerd Altmann

Es droht die Rückkehr der Schuldenkrise

Zu dem Dossier gehören die Reportage «Versteckt, verloren, verstört - Odyssee der Flüchtlingskinder», aber auch Hintergründe, Zitate, ein Stichwort, Fotos, Grafik und Video. An der Erstellung des Dossiers war eine Gruppe von dpa-Reportern beteiligt - unterstützt von den Teams in den Redaktionen. Sie trafen und sprachen unbegleitete junge Flüchtlinge sowie Fachleute in Italien und Deutschland. Hintergrund: Die Zahl der unbegleiteten Flüchtlingskinder steigt. Die Menge der Asylanträge aus dieser Gruppe hat sich 2015 fast verdreifacht. Tausende Jugendliche, die ohne Eltern in Europa ankommen, tauchen ab.

"In unserer Welt der sich ständig verändernden Mediennutzung gibt es den aufregenden Trend, dass lange Geschichten wieder gefragt sind", sagt dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. "Genau diese Nachfrage befriedigt dpa-Story." dpa-Story-Leiterin Petra Kaminsky zitiert die preisgekrönte TV-Journalistin Dunja Hayali und sagt: "Wahrheit braucht Zeit. dpa nimmt sich diese Zeit und scheut nicht die Mühe, Geschichten umfassender als bisher zu erzählen. Wir gehen einerseits mehr in die Tiefe und zugleich näher ran an Menschen, über die wir berichten."

Künftig sendet dpa in jedem Monat zwei bis vier umfassende Dossiers: Reportagen und Analysen aus Politik, Sport, Wirtschaft, Wissen, über Digitales und Persönlichkeiten, Gesellschaft und Prozesse. Alle Elemente des Dossiers tragen das Stichwort dpa-Story. Jedes Paket wird gesondert angekündigt. Die Texte laufen im dpa-Basisdienst und können von den Kunden von Deutschlands größter Nachrichtenagentur wie üblich genutzt werden.



Quelle: ots/dpa


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