Donnerstag, 26 Nov 2020
Foto: tagesschau.de
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ARD-aktuell ruft dazu auf, der Redaktion Hilfsprojekte für Flüchtlinge zu melden. Mit den Hinweisen soll die Deutschlandkarte auf tagesschau.de ergänzt werden.

Unruhe der Eltern überträgt sich auf Kinder.
Foto: Jordan Whitt

Kinder vor Corona-Panik schützen

Schon jetzt sind darauf zahlreiche ehrenamtliche Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik verzeichnet. "Wir möchten die interaktive Karte erweitern und ein möglichst umfassendes Bild zeichnen, wie Flüchtlinge in Deutschland unterstützt werden", sagt Christian Nitsche, Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell in Hamburg.

Mit Videostatements rufen Moderatoren, Korrespondenten, Sprecher und Redakteure im Internet dazu auf, die Überblickskarte zu ergänzen. Es beteiligen sich u. a. Caren Miosga, Thomas Roth, Tina Hassel, Anja Reschke, Judith Rakers und Jan Hofer.

Christian Nitsche: "Es ist uns ein Anliegen, einen Überblick zu geben, mit welchen Initiativen Menschen bundesweit auf den Anstieg der Flüchtlingszahlen reagieren. In der Berichterstattung können wir meist nur einzelne Projekte zeigen. Es wird so nicht ausreichend deutlich, in welcher Breite bereits ehrenamtliche Hilfsprojekte in ganz Deutschland existieren. Diese Informationen möchten wir in den kommenden Wochen auf unserer Karte bündeln."

Hinweise auf Projekte sammelt ARD-aktuell unter der E-Mail-Adresse fluechtlingsprojekte@tagesschau.de. Die Videostatements verbreitet die Redaktion auch über soziale Netzwerke. ARD-aktuell ist dankbar, wenn die Aufrufe auch durch andere Organisationen unterstützt und weiterverbreitet werden.

ARD-aktuell wird in seinen Nachrichtenformaten weiter über alle Facetten zum Thema Flüchtlinge berichten. Nitsche: "Das Land ist vor eine große Herausforderung gestellt. Unvoreingenommen und sachlich gilt es in der Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen darzustellen und die Diskussion um politische Konzepte zu begleiten. Es ist unsere journalistische Aufgabe, auch klar die Schwierigkeiten aufgrund des Anstiegs der Flüchtlingszahlen zu benennen. Wir blenden nichts aus. Es ist aber ebenso unser journalistischer Ansporn, ein Abbild zu erstellen, wie Bürger in ganz Deutschland mit den Herausforderungen umgehen."

Interaktive Karte zu Hilfe für Flüchtlinge: www.tagesschau.de/fluechtlingsprojekte/



Quelle: NDR


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