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Lebensgefährliche Schlauchbootfahrten, prügelnde Polizisten, geldgierige Schlepper, Kälte, Nässe, Hunger, Durst und eine lausige medizinische Versorgung. Der Weg aus den Kriegsgebieten im Nahen und Mittleren Osten und auch aus Schwarzafrika ist eine Tortur für hilfesuchende Menschen. Die Flucht nach Zentraleuropa gleicht einem Hürdenlauf.

Gezielte Abgleiche hätten stattfinden müssen, wenn man sich ein Bild von den rechtsterroristischen Strukturen im Bezirk machen will.
Foto: Kira Hoffmann

Polizei registriert 137 rechtsextreme Vorfälle in Berlin-Neukölln

Besonders frequentiert und schwierig ist die Balkanroute. Immer wieder versuchen Länder wie Mazedonien, Kroatien, Ungarn oder Slowenien sich abzuschotten, ihre Grenzen dicht zu machen. Für die Asylsuchenden bedeutet das zusätzliche Kraftanstrengung. Mit Hilfe des Internets, insbesondere sozialer Netzwerke, müssen sie alternative Routen suchen. Sie tasten sich regelrecht nach vorn, wissen nie was an der nächsten Landesgrenze auf sie wartet: Wasserwerfer, Tränengas oder eine Nacht im Freien bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der Marathon von der syrisch-türkischen Grenze, über Griechenland, den Balkan nach Deutschland dauert rund drei Wochen. Etwa 2.600 Kilometer legen die Menschen zurück - zu Fuß, mit Bussen, Booten, Taxen oder dem Zug. Die Reise verschlingt pro Mann rund 3000 Euro.

N24-Reporter Christoph Wanner hat die neuralgischen Punkte dieser Route mit der Kamera eingefangen.

"Die Balkanroute - Hürdenlauf für Flüchtlinge" am 7. November um 8.05 Uhr im TV und nach Ausstrahlung in der N24-Mediathek: http://www.n24.de/n24/Mediathek/TV_Programm/tv/dieseWoche/Samstag/



Quelle: ots / N24


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