Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin.
Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin. Foto: ZDF / Ralf Heinze
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Knapp sechs Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Für die "37°"-Dokumentation "Frauen im Knast: Zwischen Hoffnung und Koller" am Dienstag, 21. März 2017, 22.15 Uhr, im ZDF haben die beiden Autorinnen Ulrike Schenk und Frauke Siebold über ein knappes Jahr lang das Frauengefängnis in Vechta besucht.

Kaum jemand würde von Köln nach Berlin oder Hamburg das Flugzeug benutzen - wenn, ja wenn die Bahn nicht auf beiden Verbindungen jeweils mehr als vier Stunden brauchen würde.

Wie man die Leute in die Jets treibt

Sie porträtieren Dijana, die seit elf Jahren im Gefängnis sitzt und Köchin werden will, Melanie, die ihren Drogenentzug bei Gefängnisarzt Dr. Karlheinz Keppler macht, und Axana, die einen Mord in Auftrag gegeben haben soll.

Dijana hat eine lebenslange Haftstrafe wegen Raubmordes bekommen. Mit 21 Jahren kam sie in den Knast, heute ist sie 32. In Vechta macht sie eine Ausbildung zur Köchin, die ihr eine Perspektive für die Zukunft bieten soll. Die 29-jährige Melanie sitzt wegen Beschaffungskriminalität für ihre Drogensucht. 60 bis 70 Prozent der inhaftierten Frauen haben ein Suchtproblem. Viele von ihnen sind wie Melanie, deren Vater Alkoholiker war, familiär vorbelastet. Nur noch ihr Bruder steht ihr zur Seite. Die Dokumentation stellt auch Karlheinz Keppler (65) vor, der seit 25 Jahren im Frauengefängnis arbeitet und mit Leib und Seele Gefängnisarzt ist.



Quelle: ZDF


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