Donnerstag, 26 Nov 2020
Verbrauchervertrauen sinkt! Immobilienfirmen unter Druck! Großbritannien ein neues großes Steuerparadies?
Verbrauchervertrauen sinkt! Immobilienfirmen unter Druck! Großbritannien ein neues großes Steuerparadies? Foto: Nikos Koutoulas / CC BY 2.0 via Flickr
 1-2 Minuten Lesezeit  235 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Der Schock über das Brexit-Referendum hallt nach. In Großbritannien sortiert sich eine neue Regierung. Europa steckt in der Sinnkrise. Im Herbst plant die EU einen Zukunftsgipfel in Bratislava. Wie geht es jetzt weiter, fragt die "makro"-Ausgabe "Europa nach dem Brexit" von Freitag, 16. September 2016, 21.00 Uhr.

Es braucht Ideen, Impulse und Innovationen - und auch Ziele. Termine, die dick angestrichen im Kalender stehen, an denen sich die Menschen festhalten können.
Foto: MoreLight / CC0 (via Pixabay)

Mehr Optimismus wagen

In Großbritannien sinkt das Verbrauchervertrauen, Immobilienfirmen in London kommen unter Druck. In Westminster kursieren erste Überlegungen, aus Großbritannien ein großes Steuerparadies zu machen, um Firmen anzulocken.

Demgegenüber ist die Haltung der EU hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft gespalten. Die Bandbreite reicht von Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments, der nun die Flucht nach vorn antreten will, um Europa in einem finalen Integrationsschritt zu einen, bis hin zu Jaroslaw Kaczynski, dem starken Mann in Polen, der die bisherige Integration Europas im Großen und Ganzen rückabwickeln möchte.

Angela Merkel fährt zunächst auf Sicht und bemüht sich um Ruhe. Was sie will, ist nicht ganz klar, nur so viel: Sie möchte Großbritannien auch weiterhin möglichst eng an Europa binden, gleichwohl besteht sie auf einem Unterschied zwischen "drinnen" und "draußen". Der große Wurf ist nicht ihr Ding, eine Änderung der europäischen Verträge hält sie für unrealistisch. Auf dem Sondergipfel im September wollen die Regierungschefs nun ihre Vorstellungen von der Zukunft Europas diskutieren.

Drei Monate nach dem Brexit-Votum ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" wirft einen Blick nach London und auf die Europäische Union.



Quelle: ots/3sat


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