Donnerstag, 26 Nov 2020
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Die letzten vier Jahre leitete Gerhard Schindler (63) den Bundesnachrichtendienst. Seit dem 30. Juni ist er im Ruhestand und lüftet nun exklusiv in Closer (31/2016, EVT 27.07.) sieben Geheimnisse über seine frühere Tätigkeit als Präsident des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

Das Kurzarbeitergeld kommt nicht vom Staat. Es kommt von den Arbeitsagenturen, genauer: den Beitragszahlern.
Foto: Ant Rozetsky

Mehr Kurzarbeitergeld ist gefährlich

1. Fast alle Angehörigen des BND arbeiten unter einem falschen Namen. Den erhält man am ersten Tag, bei Dienstantritt - Einfluss auf die Wahl des Namens haben die Mitarbeiter jedoch keinen. Schindler und fast alle seine Vorgänger hatten als Präsidenten keinen Decknamen.

2. Der BND arbeitet als Auslandsnachrichtendienst weltweit, hat aber auch Außenstellen in Deutschland. Früher trugen die Außenstellen Namen, die nicht dem BND zugeordnet werden konnten, wie zum Beispiel "Fernmeldeweitverkehrsstelle" für die Außenstelle des BND in Bad Aibling. Seit 2013 sind jedoch alle Außenstellen offiziell durch Eingangsschilder als "Bundesnachrichtendienst" gekennzeichnet.

3. Der BND ist bei den Befreiungsaktionen deutscher Geiseln im Ausland involviert. In den letzten Jahren war der BND an der Lösung von über 30 Entführungsfällen beteiligt.

4. Nicht nur der Präsident des BND wird vor Anschlägen durch einen Personenschutz geschützt. Vor allem in Krisengebieten wie Afghanistan riskieren Angehörige des BND ihr Leben für Deutschland. Ihre Fahrzeuge sind daher besonders geschützt und diese Schutzmaßnahmen werden stetig verbessert.

5. Angehörige des BND erhalten neben ihrem Gehalt eine sogenannte Sicherheitszulage. Je nach Laufbahn beträgt diese zwischen 120 und 200 Euro pro Monat.

6. Der Frauenanteil des BND beträgt etwa 35 Prozent.

7. Die Zentrale des BND wird in den nächsten zwei Jahren von Pullach bei München nach Berlin umziehen. Auf dem Gelände sind auch zwei überdimensionale künstliche Palmen aufgestellt. Viele glauben, darin seien Kameras und Antennen versteckt. Das ist falsch, denn es handelt sich um ein Kunstwerk!



Quelle: ots/Bauer Media Group, Closer


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