Samstag, 23 Jan 2021
Foto: Ramy Raoof / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)
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Zunächst hatte der arabische Frühling in Tunesien eingesetzt, vor fünf Jahren, am 25. Januar 2011, begann dann mit dem "Tag des Zorns" der Aufstand in Ägypten. ZDFinfo erinnert am Montag, 25. Januar 2016, 9.15 Uhr, mit dem Zweiteiler "Mubaraks Ägypten" an den "Kampf um Demokratie" und das "Ende der Diktatur".

Die Komische Oper in der Behrenstraße in Berlin-Mitte
Foto: Jörg Zägel / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Die tragische Oper von Berlin

Seit 1981 hatte Hosni Mubarak Ägypten autokratisch regiert, doch dieser mächtige Staat in der arabischen Welt stagnierte in den Nullerjahren in seiner Entwicklung. Die erste Folge "Kampf um Demokratie" zeigt unter anderem, wie Hosni Mubarak damals seine Nachfolge zu planen begann. Damit rückt die Geschichte von Gamal Mubarak in den Blick, der in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte, aber an der Macht des Militärs scheiterte. Die Dokumentation geht zudem auf die Rolle Amerikas in der Phase ein, als die Macht des Mubarak-Regimes bröckelte. Washington versuchte vergebens, den alternden Staatspräsidenten zu umfassenden Reformen zu drängen.

Folge zwei, "Ende der Diktatur", schildert ab 10.00 Uhr, wie die Ereignisse in Ägypten ab März 2010 eine neue Wende nahmen. Hosni Mubarak, damals 82 Jahre alt, war gesundheitlich angeschlagen und hatte noch immer keinen Nachfolger benannt. Die Unzufriedenheit im Land erreichte einen Siedepunkt: Und so rief im Januar vor fünf Jahren die Jugendbewegung zum Widerstand gegen das Regime auf - die blutigen Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz begannen.

Der Zweiteiler "Mubaraks Ägypten" ist erneut am Freitag, 29. Januar 2016, 15.35 Uhr, in ZDFinfo zu sehen. Ab 17.50 Uhr folgt die neue Doku "Mit Kamera und Kalaschnikow - Mein Ego-Trip nach Libyen". Darin macht sich der 26-jährige Amerikaner Matthew VanDyke mit dem Motorrad auf eine Tour durch Nordafrika, gerät in die Revolution in Libyen und kämpft an der Seite seines unterwegs gewonnenen Freundes gegen Muammar al-Gaddafi. Mit der Pistole in der einen und der Kamera in der anderen Hand dokumentiert er den Krieg in Libyen.



Quelle: ots/ZDF


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