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Erst die FIFA, jetzt der DFB: Korruption und Schmiergeld scheinen im modernen Fußball dieser Tage eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Doch was ist dran an der Behauptung des Nachrichtenmagazins "Spiegel", dass die WM 2006 in Deutschland gekauft war? phoenix setzt am Mittwoch einen Schwerpunkt mit Thema und Gesprächsrunde.

Bis September 81.100 Selbstständige Arbeit suchend gemeldet.
Foto: Leni und Tom

Zahl der Selbstständigen in Grundsicherungsbezug wegen Corona um 1000 Prozent angestiegen

Bislang ist nur bewiesen, dass eine Summe von 6,7 Millionen Euro vom Deutscher Fußball-Bund (DFB) über ein FIFA-Konto an den inzwischen verstorbenen ehemaligen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus überwiesen wurde. Aber warum? DFB-Präsident Wolfgang Niersbach will das aufklären. Warum ist dies nicht längst geschehen? Welche Rolle spielten die beteiligten Akteure? Warum wird diese Geschichte ausgerechnet jetzt platziert? Darüber diskutiert Moderator Hans-Werner Fittkau mit seinen Gästen Rainer Holzschuh, Herausgeber des "Kicker" und Jens Berger, Journalist und Autor des Buches "Der Kick des Geldes oder wie unser Fußball verkauft wird".

Im Anschluss an das Gespräch zeigt phoenix die Dokumentation "Der verkaufte Fußball - Sepp Blatter und die Macht der FIFA" (WDR/SWR, 45 Min). Der Film deckt auf, was dran ist an den Korruptionsvorwürfen angesichts der WM-Vergabe an Russland und Katar. Die Doku gibt Entscheidern, Opfern und Insidern eine Stimme. Denen, die versucht haben, die FIFA von innen heraus zu reformieren und denen, die an eine Kehrtwende zum Guten im System Blatter nicht glauben können.

Ab 22.15 Uhr dreht sich auch in der phoenix Runde unter dem Thema "Das Millionenspiel - Von Fußball und Filz" alles um den möglichen Korruptionsskandal: Zu Gast bei Moderator Alexander Kähler sind unter anderem Stefan Osterhaus, Journalist bei der Neuen Zürcher Zeitung, und Wolfram Eilenberger, Philosoph und Publizist.



Quelle: ots / PHOENIX


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