Donnerstag, 24 Sep 2020
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Medien- und Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am heutigen Montag das Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn eröffnet.

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Vor rund 2.000 Gästen aus 130 Ländern forderte Grütters eine „Demokratisierung des Digitalen. Die Werte, die wir in der analogen Welt als konstitutiv für unsere Demokratie erachten, müssen wir auch im digitalen Leben verteidigen. Und nach wie vor gehören unabhängige Medien zu den wichtigsten Instanzen demokratischer Kontrolle. Deshalb dürfen Qualität und Vielfalt medialer Inhalte im Rausch des technisch Machbaren und im Spiel der Marktkräfte nicht zweitrangig werden.“

Die Deutsche Welle leiste für den Erhalt medialer Qualität und Vielfalt einen unverzichtbaren Beitrag, betonte Grütters. „Sie steht für Meinungsfreiheit, für Pressefreiheit, für Menschenrechte, Demokratie und Soziale Marktwirtschaft. Als Botschafterin unseres demokratischen Rechtsstaats ist sie gerade in Krisenregionen und autoritär regierten Staaten für viele Menschen die Verbindung in die freie Welt. Daher haben wir den Bundeszuschuss an die Deutsche Welle substanziell um 12 Millionen Euro erhöht. Und ich freue mich sehr über den Start des englischsprachigen Programms DW News, das künftig weltweit noch mehr Menschen mit unabhängigen Informationen versorgt.“

Auf dem dreitätigen Deutsche Welle Global Media Forum kommen Medienvertreter aus aller Welt mit Akteuren aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam suchen sie Lösungsansätze für die Herausforderungen der Globalisierung im Medienbereich. Der achte internationale Medienkongresses behandelt in diesem Jahr das Thema „Medien und Außenpolitik im digitalen Zeitalter“.

Die Deutsche Welle ist der Auslandssender Deutschlands. Mitarbeiter aus 60 Nationen stellen multimediale Informationsangebote in 30 Sprachen über Fernsehen, Hörfunk und Internet bereit. Finanziert wird der Sender über den Etat der Kulturstaatsministerin und verfügt in 2015 über einen Haushalt von 286,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.dw.de



Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


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