Samstag, 26 Sep 2020
Foto: European People's Party / Flickr (CC)
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Bankenkrise, Griechenland-Krise, Fukushima und der damit verbundene Atomausstieg: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer zehnjährigen Regentschaft schon einige Krisen bewältigen müssen. Bis vor kurzem waren ihre Popularitätswerte ungebrochen hoch. Doch nun beginnen sie zu sinken. Verantwortlich dafür machen viele Merkels Agieren in der Flüchtlingskrise, der wohl größten Herausforderung ihrer bisherigen Kanzlerschaft.

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Foto: NiklasPntk / CC0 (via Pixabay)

Generation Engagement

"Merkel alternativlos? - Der WDR 5-Thementag zum Zehnjährigen" porträtiert am 19. November einen Tag lang die wohl mächtigste Frau der Welt. Dabei geht WDR 5 auch der Frage nach, ob Merkels Haltung in der Flüchtlingsfrage der Kanzlerin zum Verhängnis werden könnte. Das "Morgenecho" (6.05 Uhr) spricht mit Merkels Biografin Gertrud Höhler. Sie hat sich bis heute ihren kritischen Blick auf die Regierungschefin bewahrt. Gemeinsam mit ihr wirft WDR 5 nicht nur einen Blick in Angela Merkels Vergangenheit, sondern wagt auch eine Prognose: Wie wird die Kanzlerin selbst ihre Arbeit in 20 Jahren bewerten?

Einen ebenfalls besonderen Blick auf die Kanzlerin hat die Kabarettistin und Parodistin Maria Grund-Scholer: Seit zwölf Jahren leiht sie Merkel ihre Stimme im Radio, im Fernsehen und auf der Bühne. In "Neugier genügt" (10.05 Uhr) erzählt sie, wie schwer es war, sich die typische Merkel-Sprechweise anzueignen und wie sich Tonfall, Formulierungen und Körperhaltung der Kanzlerin in zehn Jahren Regentschaft verändert haben.

Unter dem Titel "Frauen in Führung - Das Merkel-Prinzip" nimmt das WDR 5-Wirtschaftsmagazin "Profit" (18.05 Uhr) den Führungsstil der Kanzlerin unter die Lupe. Außerdem porträtiert die Sendung eine Frau, die als Chefin in einem nordrhein-westfälischen Maschinenbau-Betrieb ihren Mann steht und die sagt: Frauen in Führungspositionen können von Angela Merkel viel lernen.

Klar ist: Angela Merkel hat mit ihrem Führungsstil Deutschland verändert: Frauen, Migranten und Homosexuelle nehmen prominente Plätze in der Gesellschaft ein, und nicht zuletzt mit der Entscheidung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, hat die Kanzlerin das Selbstbild der Deutschen ins Wanken gebracht. Inwieweit diese Entscheidung Angela Merkels Kanzlerschaft überschattet und welche Spuren "Kohls Mädchen" in den vergangenen zehn Jahren hinterlassen hat, darüber diskutieren am Abend live in den "Funkhausgesprächen" (20.05 Uhr) u.a. Thomas Schmid von der Zeitung "Die Welt" und der CDU-Politiker Oswald Metzger.



Quelle: ots / WDR


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