Samstag, 05 Dez 2020
Foto: Thomas / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
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Die bundesweiten Demonstrationen von Russlanddeutschen wegen der angeblichen Vergewaltigung einer 13-Jährigen durch Araber in Berlin haben die Politik aufgeschreckt.

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Foto: Genty / CC0 (via Pixabay)

Beamen ist keine gute Idee

"Ich bin zutiefst besorgt über die Entwicklung der vergangenen Tage", sagte der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik dem Westfalen-Blatt. Der Christdemokrat stammt aus dem heutigen Kasachstan. Er kam 1989 nach Deutschland und war der erste russlanddeutsche Bundestagsabgeordnete. Ihn irritiere der Einfluss, den russische Medien offensichtlich auf hier lebende Menschen hätten, erklärte der Parlamentarier aus Detmold.

»Mich beunruhigt der Einfluss einiger russischsprachiger Medien auf die Meinungsbildung hierzulande sehr.« Beunruhigend sei auch, dass rechtsnationale Gruppierungen versuchten, die Verunsicherung auch unter Russlanddeutschen für ihre Interessen auszunutzen. Zum angeblichen Fall des 13-Jährigen Mädchens, den ein russischer Nachrichtensender verbreitet hatte, sagte Zertik: »Ich habe großes Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat und erkenne an, dass die Polizei an einer sachgerechten Aufklärung arbeitet. Wir sollten diese Ermittlungen abwarten und nicht in das Verfahren eingreifen.«



Quelle: ots/Westfalen-Blatt


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