Torfbeladene Loren im Großen Moor bei Gifhorn
Torfbeladene Loren im Großen Moor bei Gifhorn Foto: Axel Hindemith / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia
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Ein trockenes, stellenweise totes Moor steht unter Naturschutz. So ist es beim Großen Moor bei Gifhorn. Die Landschaftspfleger René Hertwig und André Deter haben ein Jahr lang Zeit, das Kerngebiet des ausgetrockneten Moores, 300 Hektar Fläche, wieder zu vernässen.

Fakt ist, dass der Einsatz von Politik, Gewerkschaften und nicht zuletzt engagierten Bürgern in den vergangenen Jahren zu Verbesserungen geführt hat - oft im Dialog mit den Unternehmen.
Foto: Jai79 / CC0 (via Pixabay)

Kommentar zu Werkvertragsarbeitern

Eine unglaubliche Herausforderung! Die beiden Männer müssen Tausende Bäume ausreißen, den Wasserlauf eines Baches verändern und ins Moor umleiten, Wollgras anpflanzen und vieles mehr. Eine harte Arbeit. Sie ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern bekommt auch wenig Wertschätzung. Nur mit viel Enthusiasmus kann das Engagement ans Ziel führen.

Die Dokumentation aus der NDR Reihe "NaturNah" begleitet die Naturschützer ein Jahr lang und verfolgt, ob sie es tatsächlich schaffen, das Große Moor bei Gifhorn wieder zu vernässen.

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

"NaturNah: Mehr Moor!". Zu sehen ist die 30-minütige Natur-Dokumentation am Dienstag, den 23. August 2016 um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen. Wiederholt wird die Sendung am 24.8. um 13.00 Uhr.

Jeden Dienstag widmet sich das NDR Fernsehen in der Reihe "NaturNah" norddeutschen Landschaften und Lebensräumen. Kamerateams nehmen sich besonders viel Zeit, um die Natur vor der Haustür in ihrer Vielfalt abzubilden, Tierfilmer legen sich im Auftrag des NDR auf die Lauer, um seltene Szenen aus Norddeutschlands Tierwelt einzufangen. Die Reihe zeigt Veränderungen im Jahreszyklus, begleitet Forschungsprojekte, Naturschutzmaßnahmen und würdigt ehrenamtliches Engagement. Denn Naturschutz in Norddeutschland ist nicht möglich ohne das Engagement der Menschen, die hier leben.



Quelle: NDR


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