Foto: Freedom House / Flickr (CC BY-SA 2.0)
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"Per Knopfdruck ins Paradies" ist ein intimes Portrait sehr unterschiedlicher Selbstmordattentäter, die für eine al-Qaida-Gruppe in Syrien gegen Regierungstruppen kämpfen.

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Autor Paul S. Refsdal stellt uns Menschen vor wie den 26jährigen britischen Konvertiten, der gerade erst eine Syrerin geheiratet hat und vor seinem "Einsatz" nun in einen Gewissenskonflikt kommt. Oder einen Saudi, der gern singt und Grillhühnchen liebt - der seine kleine Tochter aber noch nie gesehen hat, weil ihm der Jihad keine Zeit dafür gelassen habe.

Dieser beeindruckende Film zeigt die Innenansicht einer Gruppe von vier "Märtyrern", die auf ihre letzte Mission warten. Eine Mission, die sie dort arabisch "Dugma" nennen - so wie den "Schalter", den sie für die Explosion drücken.

Der norwegische Journalist und Regisseur des Films, Paul S. Refsdal, hat mehr als 30 Jahre in Kriegsregionen gearbeitet. Sein letzter Film, "Taliban behind the masks", entstand hinter den feindlichen Linien in Afghanistan. Diesmal hat er Zugang zu al-Qaida erhalten, konnte das tägliche Leben der Gruppen drehen. Eine Erkenntnis: Im Gegensatz zu dem Bild, das die al-Qaida in der Öffentlichkeit entwirft, sind die Protagonisten des Films nicht nur überzeugte radikale Islamisten, sondern Menschen mit Schwächen, Fehlern und Selbstzweifeln.

WDR Fernsehen, Mittwoch, 09.03.2016, 22.10 - 22.55 Uhr



Quelle: ots/WDR


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