Der russische Präsident Wladimir Putin soll den amerikanischen Wahlkampf beeinflusst haben.
Der russische Präsident Wladimir Putin soll den amerikanischen Wahlkampf beeinflusst haben. Foto: ZDF/reuters/Sergei Karpukhin
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Haben die russischen Hacker-Angriffe bei der US-Wahl 2016 eine entscheidende Rolle gespielt? Steckte Russlands Präsident Putin hinter den Cyber-Attacken, die Donald Trumps Weg zur Präsidentschaft förderten? Begab sich der spätere US-Präsident Trump gar in eine Abhängigkeit zum mächtigsten Mann Russlands?

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Foto: Tim Reckmann / CC BY 2.0 (via Flickr)

Deutlich mehr "Neu-Arbeitslose" und weniger offene Stellen

Mittlerweile ermitteln US-Strafverfolgungsbehörden, und der amerikanische Kongress untersucht die Vorgänge. In der Dokumentation "Putins Rache – Russlands und die US-Wahl" beleuchtet der US-amerikanische Filmautor Michael Kirk die Vorgänge – zu sehen am Mittwoch, 7. Februar 2018, 0.45 Uhr im ZDF.

US-Geheimdienste sind bereits im Januar 2017 zu dem Ergebnis gekommen, dass Putin selbst die Einmischung in den US-Wahlkampf angeordnet habe. Russische Hacker sollen E-Mails von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton ausgespäht und sie vor dem Wahl-Parteitag der Demokratischen Partei 2016 veröffentlicht haben. Zudem soll im Auftrag Russlands gezielt Anti-Clinton-Propaganda in sozialen Netzen verbreitet worden sein.

Michael Kirk führte für die Dokumentation "Putins Rache – Russland und die US-Wahl" mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren. Die Cyber-Attacken verstehen viele von ihnen auch als Putins Rache am Verhalten der Obama-Regierung und ihrer damaligen Außenministerin Clinton. Diese habe mit ihrem Eingreifen in Libyen und der Ukraine Russland herausgefordert. Die ehemaligen Chefs der drei wichtigsten US-Geheimdienst- und Staatschutzbehörden – John O. Brennan, CIA, James R. Clapper, ehemaliger Nationaler Geheimdienstdirektor (DNI), und Jeh Johnson, bis 2017 Chef des US-Heimatschutzministeriums – erklären in der Dokumentation, warum sie annehmen, dass Russland hinter den Hacker-Attacken und anderen Beeinflussungen der Wahl stehe. Sie berichten auch, wie sie versuchten, den damaligen US-Präsidenten Obama zu harten Reaktionen gegenüber Russland zu bewegen.

Die Dokumentation war in einer zweiteiligen Fassung im Januar bereits auf ARTE zu sehen. ZDFinfo sendet die Dokumentation "Putins Rache – Angriff auf die US-Wahl" am Sonntag, 11. März 2018, 20.15 Uhr, sowie am Freitag, 16. März 2018, 9.00 Uhr.



Quelle: ZDF


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