Sonntag, 17 Jan 2021
Foto: Tresckow / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
 1 Minute Lesezeit  170 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Stuttgart (ots) - Der Südwestrundfunk (SWR) sieht sich nach der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Stuttgart am heutigen Mittwoch, 17. Juni 2015, in seiner Auffassung bestätigt, dass die Ausstrahlung der Dokumentation "Hungerlohn am Fließband" rechtens ist. Ein Urteil wird am 8. Juli 2015 verkündet werden.

Nach einem Bericht des Magazins "Capital" lag der Kommunikation zur Heinsberg-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck ein 22 Seiten umfassendes Drehbuch zugrunde.
Foto: Frank Burkhardt / CC BY 2.5 (via Wikimedia Commons)

SPD-Fraktion in NRW fordert weitere Aufklärung über Heinsberg-Studie

Im Oktober 2014 hat das Landgericht die Unterlassungsklage der Daimler AG abgewiesen, mit der das Unternehmen erreichen wollte, dass die heimlich gedrehten Aufnahmen nicht mehr verwendet werden dürfen. SWR-Reporter Jürgen Rose, der getarnt als Mitarbeiter einer Logistikfirma mit versteckter Kamera vor Ort filmte, hat dabei Missstände beim Einsatz von Fremdarbeitskräften aufgedeckt. Der SWR-Film vom Mai 2013 hat gezeigt, dass bei der Daimler AG damals Menschen über Werkverträge beschäftigt worden waren, die so wenig verdienten, dass sie ihren Unterhalt über Hartz-IV-Aufstockung sichern mussten. Der SWR hat dabei sehr sorgfältig den Einsatz der Bildaufnahmen abgewogen und seine journalistische Sorgfaltspflicht sehr ernst genommen. Das weitreichende Echo auf den Film und die damit ausgelöste gesellschaftspolitische Diskussion zeigt, dass ein überwiegendes Informationsinteresse der Öffentlichkeit bestand.



Quelle: SWR


#mehrMagazin
Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt.
Foto: Erich Westendarp

Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler...
Back To Top