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Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben.

Wenn der Staat direkt und auch wirksam helfen will, dann könnte er doch seine eigenen Fuhrparks bei Verwaltung, Polizei etc. gezielt erneuern.
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Der Staat wird das Füllhorn für Autokäufe ausschütten

In Alltagssituationen verstehen sie zum Beispiel Fahrpläne, Behördenpost oder Arztunterlagen nicht. Oft werden diese Menschen stigmatisiert. Dabei sind die Ursachen, warum sie das Lesen und Schreiben nicht sicher beherrschen, sehr unterschiedlich. Mit mangelnder Intelligenz jedenfalls - so viel ist klar - hat es nichts zu tun.

Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, bietet der NDR am Donnerstag, 30. April, einen "Thementag Alphabetisierung" an: Sendungen im NDR Fernsehen, in allen NDR Radioprogrammen sowie das Online-Angebot NDR.de informieren über das Problem, porträtieren Betroffene, recherchieren, weshalb so viele Menschen durchs Lern-Raster fallen, und fragen, was in einem Alphabetisierungskurs oder einer Selbsthilfegruppe passiert. "Mein Nachmittag" und "DAS!" sind ebenso dabei wie die TV-Regionalmagazine und alle NDR Radioprogramme (Landesprogramme, NDR 2, N-JOY, NDR Info und NDR Kultur).

NDR Intendant Lutz Marmor: "Der NDR möchte mit seinem Thementag darauf aufmerksam machen, dass immer noch sehr viele Menschen unter Lese- und Schreibschwächen leiden, und Vorurteile abbauen. Zugleich wollen wir Betroffenen Mut machen und Angebote vorstellen, die ihnen helfen können."

NDR.de bietet unter www.ndr.de/thementag neben Hintergrundberichten, Zahlen, Interviews und Umfragen sowie einer Linksammlung auch ein eigenes Angebot in so genannter "leichter Sprache", die besonders einfach aufgebaut ist. Der NDR Text bietet ab Seite 870 ein Dossier an.

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