Foto: claire_h / Flickr (CC)
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Laura Poitras hat für ihre Dokumentation "Citizenfour - Edward Snowden" zwei weitere Auszeichnungen bekommen: Der Film wurde am vergangenen Wochenende in der Kategorie bester Dokumentarfilm mit dem wichtigsten britischen Filmpreis ausgezeichnet, dem "British Academy Film Award" (BAFTA). Zudem erhielt Poitras von der Directors Guild of America den Preis für die beste Dokumentation des Jahres. "Citizenfour - Edward Snowden", eine Koproduktion von "Praxis Films" mit NDR und BR, ist bereits mehrfach national und international preisgekrönt; der Film ist derzeit für den Oscar in der Kategorie "Beste Dokumentation" nominiert.

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Foto: similitude / CC0 (via Pixabay)

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Für ihren Film hatte die US-amerikanische Filmemacherin Laura Poitras den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden von Beginn seiner Enthüllungen an aus nächster Nähe begleitet und dokumentiert. Sie war dabei, als der Whistleblower in Hong Kong Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Nachrichtendienste vorlegte, und als Snowden klar wurde, dass er nie wieder so leben kann wie zuvor, während die Veröffentlichungen einen Nachrichtensturm in der ganzen Welt entfachten. "Citizenfour" ist nach "My Country, My Country" (2006) und "The Oath" (2010) der dritte Teil der 9/11-Trilogie von Laura Poitras, in der die vielfach preisgekrönte Regisseurin sich dem so genannten "Krieg gegen den Terror" der USA gegen die eigenen Bürger widmet.

Poitras hat "Citizenfour - Edward Snowden" auch produziert, gemeinsam mit Mathilde Bonnefoy und Dirk Wilutzky. Bonnefoy ist zudem für den Schnitt verantwortlich. Die Redaktion für die Koproduzenten NDR (Federführung) und BR hatten Barbara Biemann bzw. Sonja Scheider. Die Postproduktion fand in Deutschland statt, mit Produktionsunterstützung durch den Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Der Film ist voraussichtlich im Juni 2015 im Ersten zu sehen.

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