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Die Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa sorgt fast täglich für Schlagzeilen, besorgte Bürger gehen zu Zehntausenden auf die Straße, rechte Gruppierungen nutzen die Unsicherheit im Land und machen offen Stimmung gegen Ausländer. Und jede Versammlung der Asylkritiker lockt Gegendemonstranten auf die Straße, der Streit hat sich seit der Silvesternacht von Köln weiter verschärft.

In Berlin hemmt wieder mal das alte Leid: die zweistufige Verwaltung mit eigenwilligen Bezirksämtern, schlechte Steuerung, unklare Zielbeschreibungen und kaum politische Kontrolle.
Foto: Arlington Research

Berliner Rechnungshofbericht: Verschlafene Zukunft

Die Reportage "Zwischen den Fronten - Die Polizei am Limit", die ZDFinfo am Donnerstag, 4. Februar 2016, 9.15 Uhr, sendet, ist nah dran an den Beamten der Landes- und Bundespolizei, die eine Anti-Asyl-Demonstration in Rostock begleiten. Mit 950 Polizisten müssen die verfeindeten Lager getrennt werden - es ist Aufgabe der Polizei, die per Grundgesetz festgeschriebene Versammlungsfreiheit zu ermöglichen und zu schützen.

Die Reportage ist am Freitag, 5. Februar 2016, 17.15 Uhr, erneut in ZDFinfo zu sehen. Um 18.00 Uhr schließt sich der neue "Info-Stammtisch" an mit dem Thema: "Silvesternacht in Köln: Ist die Integration gescheitert?" Der Streit über die deutsche Einwanderungsgesellschaft ist an Silvester in Köln an einem Wendepunkt angekommen. Für die einen scheint sichtbar geworden, was sie schon immer wussten: Zu viele Fremde im Land bringen zu viele Probleme. Für die anderen ist es das Worst-Case-Szenario: Hässliche Bilder des Verhaltens von Zuwanderern gefährden die insgesamt positive Stimmung.

Die Debatte am "Info-Stammtisch" dreht sich - über die Vorfälle in der Kölner Silvesternacht hinaus - um folgende Themen: Flüchtlingspolitik und mögliche Obergrenzen, Gewalt gegenüber Frauen und Qualität von Polizeiarbeit, Rechtsruck der Deutschen und Überforderung des Staates sowie um das Gefühl der Menschen, nicht mehr sicher zu sein.



Quelle: ots/ZDFinfo


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