#zeitfokus.

Donnerstag, 09 Apr 2020
Foto: Travis Wise / Flickr (CC)
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62 Prozent der Deutschen fürchten Pannen mit vernetzten Autos. Wiesbaden (ots) - Die deutschen Autofahrer haben aktuell noch Zweifel am Reifegrad moderner Car-IT. So fürchten 62 Prozent, ihr Auto werde durch die Vernetzungstechnik generell anfälliger für Pannen. Gut zwei Drittel sehen sich vor Hacker-Angriffen nicht ausreichend geschützt. Unbestritten positiv bewertet dagegen eine große Mehrheit die verbesserten Warnsysteme vernetzter Fahrzeuge im Straßenverkehr. 85 Prozent halten beispielsweise das schnelle Melden von Unfall- oder Gefahrenstellen für wichtig. Das zeigt die aktuelle Umfrage von CSC "Autos der Zukunft - Connected Cars 2015". Dafür wurden im Auftrag von CSC 1.500 Verbraucher in Deutschland (1.000), Österreich (250)und der Schweiz (250)durch den Paneldienstleister Toluna befragt. Die neuen Sicherheitsfunktionen vernetzter Autos stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Neben der Unfallwarnung soll die Online-Navigation Staus rechtzeitig umfahren - das wünschen sich 75 Prozent der Bundesbürger. Zudem setzen die Verkehrsteilnehmer auf Echtzeit-Kommunikation zwischen den Fahrzeugen, damit künftig beispielsweise Grünphasen der Ampeln automatisch auf den tatsächlichen Verkehrsfluss angepasst werden (71 Prozent). Das von den Autoherstellern entwickelte Infotainment wird dagegen reservierter gesehen. Stein des Anstoßes ist offenbar der Bedienkomfort: Knapp jeder zweite Autofahrer findet die Handhabung des Infotainments zu wenig intuitiv. Die gute Mehrheit bemängelt zudem, durch die Systeme vom Straßenverkehr abgelenkt zu sein. Zwei Drittel der Autofahrer wollen daher zentrale Anwendungen künftig gerne per Sprache steuern. Die Anzeige über eingespiegelte Daten in der Windschutzscheibe wird ebenfalls als hilfreich begrüßt,um den Blick immer auf der Fahrbahn zu haben (52 Prozent). Die Einarbeitung, um sich mit dem Infotainment-System des Autos vertraut zu machen, wird von den Verbrauchern in der Regel nicht bemängelt - 62 Prozent halten den Lernaufwand für angemessen. "Das vernetzte Auto der Zukunft hat bei den Verbrauchern in Deutschland bereits eine bemerkenswert gute Marktakzeptanz erreicht", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Wie unsere Umfrage zeigt, sollten sich die Autobauer bei der Fortentwicklung des vernetzten Autos jedoch verstärkt auf zentrale Fragen der IT-Sicherheit und den softwareunterstützten Bedienkomfort konzentrieren. Das spezielle Know-how der IT-Häuser wird in enger Zusammenarbeit mit den Auto-Ingenieuren dabei helfen, das Sicherheitsniveau der Car-IT weiter zu verbessern und damit die Kundenzufriedenheit in Zukunft abzusichern. Quelle: CSC

Wiesbaden (ots) - Die deutschen Autofahrer haben aktuell noch Zweifel am Reifegrad moderner Car-IT. So fürchten 62 Prozent, ihr Auto werde durch die Vernetzungstechnik generell anfälliger für Pannen. Gut zwei Drittel sehen sich vor Hacker-Angriffen nicht ausreichend geschützt.

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Foto: pschulz / CC0 (via Pixabay)

Unfair gegenüber den Flugpassagieren

Unbestritten positiv bewertet dagegen eine große Mehrheit die verbesserten Warnsysteme vernetzter Fahrzeuge im Straßenverkehr. 85 Prozent halten beispielsweise das schnelle Melden von Unfall- oder Gefahrenstellen für wichtig. Das zeigt die aktuelle Umfrage von CSC "Autos der Zukunft - Connected Cars 2015". Dafür wurden im Auftrag von CSC 1.500 Verbraucher in Deutschland (1.000), Österreich (250)und der Schweiz (250)durch den Paneldienstleister Toluna befragt.

Die neuen Sicherheitsfunktionen vernetzter Autos stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Neben der Unfallwarnung soll die Online-Navigation Staus rechtzeitig umfahren - das wünschen sich 75 Prozent der Bundesbürger. Zudem setzen die Verkehrsteilnehmer auf Echtzeit-Kommunikation zwischen den Fahrzeugen, damit künftig beispielsweise Grünphasen der Ampeln automatisch auf den tatsächlichen Verkehrsfluss angepasst werden (71 Prozent).

Das von den Autoherstellern entwickelte Infotainment wird dagegen reservierter gesehen. Stein des Anstoßes ist offenbar der Bedienkomfort: Knapp jeder zweite Autofahrer findet die Handhabung des Infotainments zu wenig intuitiv. Die gute Mehrheit bemängelt zudem, durch die Systeme vom Straßenverkehr abgelenkt zu sein. Zwei Drittel der Autofahrer wollen daher zentrale Anwendungen künftig gerne per Sprache steuern. Die Anzeige über eingespiegelte Daten in der Windschutzscheibe wird ebenfalls als hilfreich begrüßt,um den Blick immer auf der Fahrbahn zu haben (52 Prozent). Die Einarbeitung, um sich mit dem Infotainment-System des Autos vertraut zu machen, wird von den Verbrauchern in der Regel nicht bemängelt - 62 Prozent halten den Lernaufwand für angemessen.

"Das vernetzte Auto der Zukunft hat bei den Verbrauchern in Deutschland bereits eine bemerkenswert gute Marktakzeptanz erreicht", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Wie unsere Umfrage zeigt, sollten sich die Autobauer bei der Fortentwicklung des vernetzten Autos jedoch verstärkt auf zentrale Fragen der IT-Sicherheit und den softwareunterstützten Bedienkomfort konzentrieren. Das spezielle Know-how der IT-Häuser wird in enger Zusammenarbeit mit den Auto-Ingenieuren dabei helfen, das Sicherheitsniveau der Car-IT weiter zu verbessern und damit die Kundenzufriedenheit in Zukunft abzusichern.



Quelle: CSC


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