Sonntag, 24 Jan 2021
Foto: Matthew Guay / CC0 via Unsplash
 1-2 Minuten Lesezeit  210 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Deutsche Unternehmen surfen immer noch viel zu langsam im Internet. Dabei ist eine schnelle Internetverbindung essentiell für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

Gezielte Abgleiche hätten stattfinden müssen, wenn man sich ein Bild von den rechtsterroristischen Strukturen im Bezirk machen will.
Foto: Kira Hoffmann

Polizei registriert 137 rechtsextreme Vorfälle in Berlin-Neukölln

Lediglich 51 Prozent aller deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern verfügen nach Angaben des Statistischen Bundesamts über einen schnellen Internetanschluss. Konkret heißt das: Nur jedes zweite Unternehmen nutzt einen festen Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. "In Zeiten, in denen Industrie 4.0 ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, sind diese Zahlen alarmierend", sagt IW-Ökonomin Barbara Engels.

Auch im europäischen Vergleich liegt der ansonsten sehr starke Wirtschaftsstandort Deutschland lediglich im Mittelfeld. Zwar ist der Anteil der Unternehmen mit schnellem Internet im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozentpunkte gestiegen – allerdings ist das ist immer noch viel zu wenig, um mit führenden Nationen wie Schweden und Dänemark (jeweils 75 Prozent) auch nur annährend mithalten zu können.

Trotz aller mahnenden Worte von Ökonomen, Forschern und Unternehmen ist schnelles Internet in Deutschland immer noch ein stiefmütterlich behandeltes Thema. Politiker wiederholen gerne und oft ihr Mantra, sinngemäß: "Man müsste mal". Dem steht die politische Realität gegenüber: Der Breitbandausbau schreitet viel zu langsam voran, die 5G-Frequenzvergabe ist seit Monaten im Zentrum politischer Diskussionen. Mit dieser Einstellung wird Deutschland seine wirtschaftliche Stellung nicht mehr lange halten können.



Quelle: IW Köln


#mehrMagazin
Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt.
Foto: Erich Westendarp

Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler...
Back To Top