Mittwoch, 08 Jul 2020
Foto: Manfred Werner - Tsui / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
 1-2 Minuten Lesezeit  328 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Stuttgart (ots) - Roboter sind im produzierenden Gewerbe bereits Standard, allen voran in der Autoindustrie. Aber auch in Privathaushalten halten sie bereits Einzug. 72 Prozent der Deutschen können sich die Anschaffung eines Roboters als Haushaltshilfe vorstellen. Unter den jungen Deutschen unter 35 Jahren sind es sogar 85 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von CreditPlus unter 1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren.

Unterzeichnung Hitler-Stalin-Pakt am 23 August 1939
Foto: nara.gov / Gemeinfrei via (Wikimedia Commons)

Nichts begriffen

Die meisten Roboterinteressierten würden sich vom technischen Helfer das leidige Staubsaugen abnehmen lassen (68 Prozent). Jeder Zweite würde den Roboter zum Fußboden wischen einsetzen. Etwas weniger sehen darin einen idealer Fensterputzer (47 Prozent).

Deutlich weniger Bürger können sich Roboter zum Blumengießen (15 Prozent), zum Aufräumen (12 Prozent) und als Butler (9 Prozent) vorstellen.

"Haushaltsroboter werden aufgrund des technologischen Fortschritts in wenigen Jahren in Deutschlands Privathaushalten Einzug halten.

Selbstfahrende Staubsauger und automatische Fensterputzsysteme gibt es bereits. Der Run auf intelligente Küchenmaschinen wie den Thermomix zeigt, dass auch Kochroboter eine Chance haben, sich zu etablieren", sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. "Eine wichtige Zielgruppe sind die Senioren von morgen, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten. Hier können sich bisher zwar nur zwei Drittel einen Haushaltsroboter vorstellen - doch wie bei anderen technischen Geräten werden es Kinder und Enkel sein, die solche Neuerungen in dieser Zielgruppe etablieren und Akzeptanz schaffen."

Kühlschrank beliebtestes herkömmliches Haushaltsgerät

Solange Roboter noch Zukunftsmusik ist, setzen die Deutschen auf altbewährte Haushaltsgeräte. Am wenigsten verzichten könnten sie auf ihren Kühlschrank. 35 Prozent der Befragten halten dieses Haushaltsgerät für absolut notwendig. Dahinter folgt die Waschmaschine mit 28 Prozent. Unter den Frauen sind es sogar 33 Prozent, unter den Männern dagegen nur 23 Prozent. Elf Prozent würden eher auf Kühlschrank oder Waschmaschine verzichten, aber keinesfalls auf die Kaffeemaschine. Am wenigsten benötigt werden Geschirrspüler, Backofen (jeweils fünf Prozent), Mikrowelle, Trockner (jeweils drei Prozent) und Bügeleisen (zwei Prozent).

An der Umfrage "Wohnen und Leben 2015" der CreditPlus Bank AG haben sich 1.007 Bundesbürger ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im August 2015 durchgeführt.



Quelle: CreditPlus


#mehrMagazin
Valie Export schätzt in diesem Zusammenhang vor allem die #MeToo-Bewegung als verdienstvoll ein.
Foto: Manfred Werner / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Corona-Krise zeigt Benachteiligung der Frauen

Männer und Frauen sind noch immer nicht wirklich gleichberechtigt. Das moniert die österreichische Künstlerin Valie Export. "Die Frauen sind sicher inzwischen freier geworden, auch fordernder und...
Im Zweifel nie den konkreten Wortlaut veröffentlichen, sondern nur den Umstand der Anfrage und gegebenenfalls ein herausgehobenes Zitat.
Foto: Glenn Carstens-Peters

DJV warnt vor Veröffentlichung von Rechercheanfragen

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat davor gewarnt, dem Beispiel des Charité-Virologen Christian Drosten zu folgen und kritische Rechercheanfragen eigenständig zu veröffentlichen. Der...
Bislang hatte die Bundesregierung lediglich vermeldet, wie viele Tiere für Versuche genutzt oder zum Beispiel für den Zweck der Organentnahme getötet wurden.
Foto: Nature_Blossom

Millionen Versuchstiere in Forschungseinrichtungen nicht benötigt und getötet

In deutschen Forschungseinrichtungen werden Millionen Tiere gezüchtet, dann aber ohne weitere wissenschaftliche Verwendung getötet. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) unter Berufung...
Der Deutsche Richterbund (DRB) hat Bedenken: "Der Gesetzentwurf bewegt sich auf einem schmalen Grat, weil er die Grundsätze der Mündlichkeit und der Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen einschränkt".
Foto: Tumisu

Bundesregierung setzt in Corona-Krise auf Gerichtsverhandlungen per Video

Die Bundesregierung erwartet wegen der Folgen der Corona-Epidemie deutlich mehr Rechtsstreitigkeiten vor Arbeits- und Sozialgerichten. Diese Gerichte sollen deshalb - befristet bis zum Jahresende -...
Michelle Müntefering
Foto: Jason Krüger / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Nach der Krise wird es ein Plus und kein Weniger an Kultur geben

Kultur ist gerade in den Zeiten der Corona-Krise besonders wichtig. Das sagt Michelle Müntefering (SPD), Staatsministerin für Auswärtige Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. "Ich bin überzeugt davon,...
Axel Milberg
Foto: Amrei-Marie / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Axel Milberg sieht neues Genre "Corona-Film"

Schauspieler Axel Milberg (63) erwartet durch wegen der Corona-Krise monatelang unterbrochene Dreharbeiten neuartige Formen des Films: "Wir werden uns bemühen, dass die Anschlüsse stimmen, auch wenn es...
Rezos Video taugt als Unterrichtseinheit für jede Journalistenschule.
Foto: Rewinside / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Blaue Haare und gute Argumente

Es lassen sich viele Gründe finden, Rezos jüngsten massenhaft geklickten Youtube-Beitrag nicht ernstzunehmen. Aber sie sind allesamt falsch. Ja, er hat im Europawahlkampf vor einem Jahr mit seinem...
Back To Top