Sonntag, 17 Jan 2021
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Der beliebte Einplatinen-PC ist jetzt in der Version 3 verfügbar. Das neue Modell bietet einen leistungsstärkeren Prozessor sowie integriertes WLAN und Bluetooth.

Carsten Linnemann
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Abdriften in die Staatswirtschaft

Der Raspberry Pi ist ein Phänomen: Der Mini-Computer, dessen Komponenten auf eine kreditkartengroße Platine passen, wurde weltweit bereits millionenfach verkauft und begeistert nicht nur Bastler und Hobbyprogrammierer. Er lässt sich als leistungsfähiger Media-Player einsetzen, kann aber auch als extrem günstiger Bürorechner genutzt werden.

Das funktioniert mit dem neuen Raspberry Pi 3 noch besser. Der arbeitet mit einem leistungsstärkeren Prozessor, dem Broadcom BCM2837. Dessen vier Kerne können mit bis zu 1,2 GHz getaktet werden. Der Prozessor des vor einem Jahr vorgestellten Raspberry Pi 2 Model B arbeitet mit 900 MHz.

Außerdem sind WLAN und Bluetooth bei dem Raspberry jetzt integriert. Bei den vorherigen Modellen waren Drahtlos-Verbindungen nur per Dongle möglich. Die neuen Funktionen erfordern mehr Strom, daher empfehlen die Entwickler ein 2,5-Ampere-Netzteil. Weitere Merkmale sind mit dem Raspberry Pi 2 Model B identisch: Vier USB-2.0-Ports sowie je ein Ethernet- und ein HDMI-Anschluss. Als Grafikprozessor dienen zwei Video-Core-IV-Kerne, die im Prozessor verbaut sind. Sie wurden bereits im Raspberry Pi 2 Model B verwendet, sind aber mit 400 statt 250 MHz getaktet.

Die Ursprünge des Raspberry Pi

2006 wurde die Stiftung Raspberry Foundation von Eben Upton gegründet, dem damaligen Fachbereichsleiter für Computerwissenschaften am St. John's College in Cambridge. Er wollte einen günstigen Kleincomputer und ein einfaches Betriebssystem entwickeln - damit Schüler ohne großen Aufwand experimentieren und programmieren können.

Seit der Markteinführung 2012 sind rund acht Millionen Exemplare der verschiedenen Modelle des Raspberry Pi verkauft worden. Da alle Elemente auf einer kreditkartengroßen Leiterplatte verbaut sind, spricht man auch von Ein-Platinen-Computern.



Quelle: ots/reichelt elektronik


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